Familienbund begrüßt Einigung über Kinderbetreuungsgeld -

Fehlender Kündigungsschutz im dritten Jahr ist Wehrmutstropfen

Linz (OTS) - Als großen familienpolitischen Schritt bezeichnete
der Präsident des Österreichischen Familienbundes, Mag. Otto Gumpinger die Einigung über das Kinderbetreuungsgeld.

Kinderbetreuungsgeld für alle Eltern, unabhängig vom Erwerbsstatus für mindestens 30 Monate bedeutet eine wesentliche Erleichterung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Damit ist das FamilienVolksbegehren des Österreichischen Familienbundes im wesentlichen erfüllt worden, betonte Gumpinger.

Erstmals wird in Österreich kein Unterschied mehr zwischen Eltern bezüglich ihres Erwerbsstatus gemacht, sondern steht das Kind im Mittelpunkt der Überlegungen.

Studentinnen, Schülerinnen, Hausfrauen und Bäuerinnen kommen nun endlich auch in den Genuß eines Kinderbetreuungsgeldes und sind nicht länger Mütter "zweiter Klasse".

Weiters wird mit dieser Regelung die Kinderbetreuungslücke bis zum Kindergartenalter nahezu geschlossen, besonders wenn sich der Vater entschließt ,auch sechs Monate Karenz zu nehmen.

Die Höhe der Einkommensgrenze ermöglicht wenigstens Eltern in Teilzeit zu arbeiten, und so den Wiedereinstieg ins Berufsleben gleitend zu schaffen.

Wehrmutstropfen-Kündigungsschutz

Der Familienbundchef hofft, dass für den fehlenden Kündigungsschutz im dritten Karenzjahr noch Lösungen gefunden werden. In diesem Punkt sind einmal mehr die Unternehmen gefordert, diese Frist im Sinne der Familienfreundlichkeit nicht auszunützen und den Berufsrückkehrerinnen eine faire Chance zu geben. Es wäre das falsche Signal, wenn Frauen aus Angst ihren Job zu verlieren auf die Inanspruchnahme des dritten Karenzjahres verzichten würden.

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