- 06.03.2001, 15:42:37
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- OTS0275
Wirtschaftskammer NÖ/Natura-2000-Beschluss
Etappensieg für die Wirtschaft
Utl.: WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl zum Natura-2000-Beschluss der
Landesregierung =
Wien (OTS) - Nach Beschluss der NÖ Landesregierung vom 6. März wird
nun die Feinabstimmung der Natura-2000-Gebietsvorschläge für die
alpinen Regionen Ötscher-Dürrenstein, Wienerwald-Thermenregion und
Hohe Wand - Schneeberg - Rax der Europäischen Kommission übermittelt.
Als wichtigen Etappensieg für die Wirtschaft bezeichnete
Niederösterreichs Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl in diesem
Zusammenhang die Reduktion der Schutzflächen in diesen drei Gebieten
von ursprünglich 32 auf wissenschaftlich begründete 17,5 Prozent.
Die Feinabstimmung durch die Wissenschaft wird nun auch in 16
weiteren Gebieten erfolgen, da nun offensichtlich erkannt wurde, dass
Wirtschaft und Natur nur miteinander bestehen können und nicht
gegeneinander ausgespielt werden dürfen. So wie in diesen drei
Gebieten müssen auch hier überzogene Forderungen des Naturschutzes
auf ein realistisches und wirtschaftlich vertretbares Ausmaß
reduziert werden.
Als wesentlichsten Punkt der Natura 2000 bezeichnete Präsidentin
Zwazl die angestrebte Rechtssicherheit für die Ansiedlung und
Erweiterung von Betrieben, die nach der Feinabstimmung in Brüssel
festgeschrieben werden muss.
Erfreulich sei, dass nun auch die Forderungen und Wünsche der
Landwirtschaft und der gewerblichen Wirtschaft anerkannt werden. So
habe der Raumordnungsreferent der NÖ Landesregierung, Landesrat Mag.
Wolfgang Sobotka, in einer Pressekonferenz nach der Regierungssitzung
den Beschluss als einen "ersten Schritt in die richtige Richtung"
bezeichnet.
Die Zusammenarbeit und der Dialog mit der NÖ Landesregierung, den
Landesräten Mag. Wolfgang Sobotka, Ernest Gabmann und Dipl.-Ing.
Josef Plank, sei überaus fruchtbar gewesen, betonte die Präsidentin.
Auch die Zusammenarbeit der Sozialpartner habe im Bereich der Natura
2000 gut funktioniert. Für die positive Entwicklung war nicht zuletzt
die Triestingtal-Studie der Wirtschaftskammer Niederösterreich
ausschlaggebend, in der Wissenschaft und Sozialpartner eingebunden
waren.
Rückfragehinweis: Wirtschaftskammer Niederösterreich
Presse- und PR-Abteilung
Tel.: (01) 53466-1308
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