- 06.03.2001, 15:25:19
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- OTS0262
Sicherheit/Feuerwehr/Sausgruber
Moderne Ausrüstung für schlagkräftige Feuerwehr BILD Mehr als 2.505 Feuerwehr-Einsätze im Jahr 2000
Bregenz (VLK) - Das System der freiwilligen Feuerwehren
Vorarlbergs findet auch im Ausland Interesse. Im Pressefoyer,
wo Landeshauptmann Herbert Sausgruber und
Landesfeuerwehrinspektor Ulrich Welte heute, Dienstag, zur
technischen Ausstattung der heimischen Feuerwehren Stellung
nahmen, war deshalb auch ein französisches Fernsehteam zu
Gast. ****
Mehr als 2.500 mal schrillten im vergangenen Jahr bei den
freiwilligen Feuerwehren in Vorarlberg die Alarmglocken.
Landeshauptmann Sausgruber dankte für die ständige
Einsatzbereitschaft im Dienste der Sicherheit und unterstrich
auch die vorbildliche Arbeit des Landesfeuerwehrverbandes im
Ausbildungswesen. "Im vergangenen Jahr besuchten fast 2.700
Feuerwehrler, also mehr als jeder Dritte, die vielfältigen
Lehrgänge der Landesfeuerwehrschule. Das ist ein Zeichen
hoher Motivation", so Sausgruber.
Das Land fördert die Leistungen der Feuerwehren Jahr für
Jahr mit Millionenbeträgen. Im vergangenen Jahr erhielten die
Gemeinden aus dem Landesfeuerwehrfonds insgesamt 24,85
Millionen Schilling (1,8 Millionen Euro) und aus dem
Katastrophenfonds weitere 19,35 Millionen Schilling (1,4
Millionen Euro). Ein Schwerpunkt dieser Förderungen ist die
Ausstattung der Feuerwehren mit modernstem Gerät. Laut
Feuerwehrinspektor Welte steht in 95 Prozent der Vorarlberger
Ortsfeuerwehren ein Tanklöschfahrzeug und ein
Zubringerfahrzeug zur Verfügung, "was österreichweit ein
Spitzenwert ist und von der positiven Einstellung der
politisch Verantwortlichen zeugt".
Ein Kamerateam des französischen Senders "France 3" aus
Straßburg sammelt derzeit Informationen über das im
wesentlichen auf dem ehrenamtlichen Prinzip beruhende
Feuerwehrwesen in Vorarlberg. "In Frankreich gibt es nur
hauptberufliche Feuerwehrleute, die nicht in jeder Gemeinde
stationiert sind", erläuterte dazu der Geschäftsführer des
Landesfeuerwehrverbandes, Günter Watzenegger. Im Brandfall
könne es bis zu einer Stunde dauern, bis die Feuerwehr
eintrifft.
(gw/alf/dig,nvl)
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