KARAS: Mehr politische Verantwortung für die Jugend

Kritik der Jugend ernstnehmen und überzeugende Lösungen anbieten!

(Brüssel, 4. März 2001) Bei einem Vortrag über die "politische und soziale Verantwortung der Jugend aus christlicher Sicht" im niederösterreichischen Pulkau forderte der ÖVP-Europaparlamentarier Mag. Othmar Karas an diesem Wochenende ein stärkeres politisches und soziales Engagement der Jugend ein. " Die Jugend im zusammenwachsenden Europa findet eine Ausgangslage vor, die ihr hervorragende Chancen für eine eigenverantwortliche und weitgehend unabhängige Lebensgestaltung bietet. Für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ist eigenverantwortliches Handeln und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für andere und die Gemeinschaft unerläßlich. Die Politik muß aber auch eine intensive Beteiligung der jungen Generation an den politischen Entscheidungsprozessen erreichen", sagte Karas. Eine stärkere Einbindung in die Politik setze dabei aber voraus, daß die Kritik junger Menschen ernstgenommen und ihre Anregungen aufgegriffen werden. ****

Weiters müssten den Jugendlichen klare und überzeugende Perspektiven aufgezeigt werden. "Nur eine glaubwürdige Politik schafft oder erneuert Vertrauen in und Verständnis für unsere Demokratie. Die ÖVP unterstützt die Übernahme von Aufgaben und Verantwortung durch junge Menschen und ermutigt die Jugend, ihre Kreativität und ihren Idealismus für die Entwicklung neuer Wege einzusetzen". so der Europaparlamentarier weiter. Eine Vielfalt von Möglichkeiten der Mitgestaltung biete gerade die kommunale Ebene. Sie ermögliche eine frühzeitige aktive Teilnahme am politischen Leben. "Das entscheidende Stichwort heißt dabei: Schaffung von Verantwortungsrollen, die den Menschen ausreichende Chancen bieten, ihre Bedürfnisse nach selbständiger und selbstverantwortlicher, als sinnvoll empfundener Tätigkeit auszuleben und solcherart eine Verwirklichung von Selbstentfaltungswerten zu erleben", betonte Karas.

Das Leitbild der Sozialpolitik orientiere sich am selbstverantwortlichen Bürger. Im Mittelpunkt stehe der Mensch mit Rechten und Pflichten. "Die Grundprinzipien unserer Gesellschafts-und Sozialpolitik - Personalität, Solidarität und Subsidiarität -haben sich bewährt. Nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa. Sie waren Leitlinien für den Weg von der Armutsgesellschaft des letzten Jahrhunderts zum modernen Sozialstaat." Fundament unserer fortschrittlichen sozialen Ordnung sei die Soziale Marktwirtschaft. Sie verknüpfe wirtschaftliche Stabilität mit sozialer Sicherheit. "Eine leistungsfähige Wirtschaft ist die Grundlage aller Sozialleistungen; aber nur eine gute Sozialpolitik kann sozialen Frieden schaffen, der das Fundament wirtschaftlicher Stabilität ist. Beides muß auch für den künftigen Wirtschafts- und Sozialraum Europa gelten", sagte Karas abschließend. (Schluß)

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