• 04.03.2001, 13:44:28
  • /
  • OTS0040

KARAS: Mehr politische Verantwortung für die Jugend=

Kritik der Jugend ernstnehmen und überzeugende Lösungen anbieten!

(Brüssel, 4. März 2001) Bei einem Vortrag über die "politische und
soziale Verantwortung der Jugend aus christlicher Sicht" im
niederösterreichischen Pulkau forderte der ÖVP-Europaparlamentarier
Mag. Othmar Karas an diesem Wochenende ein stärkeres politisches und
soziales Engagement der Jugend ein. " Die Jugend im
zusammenwachsenden Europa findet eine Ausgangslage vor, die ihr
hervorragende Chancen für eine eigenverantwortliche und weitgehend
unabhängige Lebensgestaltung bietet. Für unsere
freiheitlich-demokratische Grundordnung ist eigenverantwortliches
Handeln und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für
andere und die Gemeinschaft unerläßlich. Die Politik muß aber auch
eine intensive Beteiligung der jungen Generation an den politischen
Entscheidungsprozessen erreichen", sagte Karas. Eine stärkere
Einbindung in die Politik setze dabei aber voraus, daß die Kritik
junger Menschen ernstgenommen und ihre Anregungen aufgegriffen
werden. ****

Weiters müssten den Jugendlichen klare und überzeugende Perspektiven
aufgezeigt werden. "Nur eine glaubwürdige Politik schafft oder
erneuert Vertrauen in und Verständnis für unsere Demokratie. Die ÖVP
unterstützt die Übernahme von Aufgaben und Verantwortung durch junge
Menschen und ermutigt die Jugend, ihre Kreativität und ihren
Idealismus für die Entwicklung neuer Wege einzusetzen". so der
Europaparlamentarier weiter. Eine Vielfalt von Möglichkeiten der
Mitgestaltung biete gerade die kommunale Ebene. Sie ermögliche eine
frühzeitige aktive Teilnahme am politischen Leben. "Das entscheidende
Stichwort heißt dabei: Schaffung von Verantwortungsrollen, die den
Menschen ausreichende Chancen bieten, ihre Bedürfnisse nach
selbständiger und selbstverantwortlicher, als sinnvoll empfundener
Tätigkeit auszuleben und solcherart eine Verwirklichung von
Selbstentfaltungswerten zu erleben", betonte Karas.

Das Leitbild der Sozialpolitik orientiere sich am
selbstverantwortlichen Bürger. Im Mittelpunkt stehe der Mensch mit
Rechten und Pflichten. "Die Grundprinzipien unserer Gesellschafts-
und Sozialpolitik - Personalität, Solidarität und Subsidiarität -
haben sich bewährt. Nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa.
Sie waren Leitlinien für den Weg von der Armutsgesellschaft des
letzten Jahrhunderts zum modernen Sozialstaat." Fundament unserer
fortschrittlichen sozialen Ordnung sei die Soziale Marktwirtschaft.
Sie verknüpfe wirtschaftliche Stabilität mit sozialer Sicherheit.
"Eine leistungsfähige Wirtschaft ist die Grundlage aller
Sozialleistungen; aber nur eine gute Sozialpolitik kann sozialen
Frieden schaffen, der das Fundament wirtschaftlicher Stabilität ist.
Beides muß auch für den künftigen Wirtschafts- und Sozialraum Europa
gelten", sagte Karas abschließend. (Schluß)

Rückfragehinweis: MEP Mag. Othmar KARAS, Tel.: 0032-2-284-5627
(okaras@europarl.eu.int)

oder
Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED Pressestelle, Tel.: 0032

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVP/NVP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel