- 21.02.2001, 13:12:59
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SPÖ-Plank: Forstingers Inkompetenz trifft 150 Behinderte
Ministerin hat als Eigentümervertreterin der ÖBB versagt
Wien (SK) "Durch ihre sprunghaften Eskapaden hat es die
Verkehrsministerin geschafft endlich die Schwächsten treffsicher
'abzufedern'", kritisierte SPÖ-Behindertensprecherin Brunhilde Plank
die Umstrukturierungspläne im Güterverkehrsbereich der ÖBB. Mit der
Auslagerung des Cargo-Express seien 150 Behindertenarbeitsplätze -
ausschließlich für Arbeitsunfall-Versehrte - in Gefahr. Bereits jetzt
sei klar, dass diese Mitarbeiter nicht übernommen werden. "Wo sollen
sie beschäftigt werden?", übte die SPÖ-Abgeordnete Kritik an der
Vorgangsweise Forstingers. ****
"Menschen mit Behinderung brauchen meist spezielle Arbeitsplätze, die
auf ihre besonderen Bedürfnisse abgestimmt sind. Schon jetzt zeigt
sich, dass da der Wille fehlt. Nicht umsonst kaufen sich die ÖBB
durch jährliche Zahlungen von rund 20 Millionen Schilling in den
Ausgleichstaxfonds von ihrer Verpflichtung Behinderte zu beschäftigen
frei", so Plank am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.
"Anstatt eine Reihe fertiger Konzepte und Projekte zu
schubladisieren und in Umstrukturierungsphantasien zu schwelgen, wäre
es an der Zeit, dass Forstinger ihre Verantwortung als
Eigentümervertreterin endlich ernst nimmt", betonte Plank.
Unfallrentnern durch ungerechtfertigte Besteuerung zuerst ein Drittel
ihrer Rente wegzunehmen und jetzt nicht einmal vor ihren
Arbeitsplätzen zurückzuschrecken nennt Plank eine "perfide
Vorgangsweise", die aber deutlich die neue "speed kills-Mentalität"
der Regierung aufzeige. (Schluss) hm/gg/mp
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (01) 53427-275
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