- 21.02.2001, 08:41:40
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- OTS0044
ots Ad hoc-Service: Bay. Hypo- u. Vereinsbank <DE0008022005>=
Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG, übermittelt von der DGAP
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München (ots Ad hoc-Service) -
Vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2000: HypoVereinsbank steigert
Ergebnis kräftig Gutes Geschäft im vierten Quartal Kosten im Griff
Die HVB Group legt für das Geschäftsjahr 2000 ein gutes Ergebnis vor.
Dabei enthalten die vorläufigen IAS-Erfolgszahlen bereits 1/12 der
Ergebnisse der Bank Austria. Danach konnte die Bank das
Betriebsergebnis auf 1,873 Mrd Euro verfünffachen (1999: 371 Mio
Euro). Der Jahresüberschuss erhöhte sich von 439 Mio Euro in 1999 auf
1,184 Mrd Euro. Der Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge stieg um
54,1 % auf 3,964 Mrd Euro. Die Kreditrisikovorsorge konnte wie
erwartet bei unverändert konservativen Bewertungsmaßstäben deutlich
zurückgefahren werden. Sie liegt mit 1,186 Mrd Euro um 52 % (ohne
Bank Austria: 1,135 Mrd Euro oder - 54,1 %) unter dem
Vorjahresniveau. Vor Kreditrisikovorsorge stieg der Zins-überschuss
um 2,1 %. Kräftig stieg der Provisionsüberschuss mit 29,2 % auf 2,423
Mrd Euro. Sein Anteil an den gesamten operativen Erträgen erhöhte
sich damit deutlich von 25,3 % auf 29,6 %, was eine weitere
Verbesserung der Ertragsstruktur bedeutet. Das Handelsergebnis ist
trotz der weltweiten Turbulenzen des letzten Quartals an den
Kapitalmärkten mit einem Plus von 36,7 % deut-lich auf 548 Mio Euro
gestiegen (1999: 401 Mio Euro). Die operativen Erträge erhöhten sich
damit insgesamt um 10,3 % auf 8,176 Mrd Euro (ohne Bank Austria: 6,6
%). Die HVB Group hielt ihre Kosten weiterhin auf niedrigem Niveau:
Mit konsequentem Kostenmanagement und mit der Realisierung weiterer
Fusionssynergien stieg der Verwaltungsaufwand trotz der
Erstkonsolidierung der Bank Austria nur um 6,8 % auf 4,882 Mrd Euro;
ohne Bank Austria um 2,8 %. Die Cost-Income-Ratio konnte so mit 59,7
% unter die Zielmarke von 60 % gedrückt werden (1999: 61,6 %). Damit
stieg die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern und vor Goodwill-
Abschreibungen auf 9,2 % (1999: 3,6 %) und bewegt sich klar auf
Zielkurs. Die Bilanzsumme der HVB Group belief sich einschließlich
der Bank Austria auf 717 Mrd Euro (+ 42 %). Deutlich zulegen konnte
die HypoVereinsbank - im Vergleich zum zweiten und dritten Quartal -
im Schlussquartal. Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge erhöhte
sich auf 1,08 Mrd Euro. Das entspricht einem Plus von 13 % im
Vergleich zum dritten Quartal. Einen deutlichen Anstieg weist das
Institut auch für den Provisionsüberschuss mit plus 21 % auf 654 Mio
Euro aus.
Ende der Mitteilung
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