- 14.02.2001, 11:02:55
- /
- OTS0104
März-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Business 2.0 vom 15.02.2001: Roland Berger-Interview: "In der Regierung erleben wir einen Kampf der Gestrigen gegen die Morgigen"
München (ots) - Die Web-Strategen der Dax-30-Firmen: Wie sie ihre
Konzerne revolutionieren, Millionen einsparen und umsetzen wolle Der
Münchner Unternehmensberater Roland Berger vertrat in einem am
Donnerstag, 15.2., erscheinenden Interview mit dem Wirtschaftsmagazin
Business 2.0 die Auffassung, dass Deutschland "ein Prozent mehr
Wirtschaftswachstum haben (könnte), wenn wir flexiblere Arbeitsmärkte
und effizientere Kapitalmärkte hätten, wie zum Beispiel die USA oder
Holland". Gleichzeitig fordert Berger ein Umdenken der
Bundesregierung, um den Internet-Standort Deutschland nachhaltig zu
fördern: "Innerhalb der Regierung erleben wir einen Kampf der
Gestrigen gegen die Morgigen. Einerseits reist ein Kanzler durch die
Lande, der für einen offenen Dialog zum Thema Biotechnologie wirbt
und bei der Cebit als E-Business-Freak auftritt. Auf der anderen
Seite erlässt ein Arbeitsminister Gesetze gegen Scheinselbständigkeit
oder formuliert das 630-Mark-Gesetz so, dass es der flexiblen
Beschäftigung einen Riegel vorschiebt."
Das Wirtschaftsmagazin Business 2.0 befragte alle
Dax-30-Unternehmen nach ihrer E-Business-Strategie und porträtiert
die verantwortlichen Macher. Dem Bericht des Magazins zufolge plant
der Essener Energiekonzern RWE bis zum Jahr 2004, bis zu 10 Prozent
des Gesamtumsatzes der vier Geschäftsfelder Strom, Gas, Wasser &
Abwasser, sowie Abfall & Recycling online zu erwirtschaften.
Ebenfalls erhebliche Produktivitätsgewinne durch E-Business erhofft
sich der Touristik-Anbieter Preussag aus Hannover. Dort ist geplant,
bis zum Jahr 2003 den Anteil online verkaufter Reisen von derzeit
einem auf künftig fünf bis zehn Prozent zu steigern. Der Münchner
Industrie-Konzern MAN wird im Jahr 2001 rund 50 Millionen Mark in
seine E-Business-Aktivitäten investieren. Mittelfristig soll die
Hälfte des gesamten IT-Budgets von derzeit 370 Millionen Mark in das
Internet investiert werden. Das Sparpotential im Beschaffungsbereich
soll pro Jahr künftig rund 300 Millionen Mark betragen. Die Leser der
Website www.business2.de halten laut einer Umfrage des Magazins die
Lufthansa (27 Prozent), die Deutsche Telekom (26 Prozent) und die
Deutsche Bank für jene Firmen, die vom Internet am meisten
profitieren werden.
Weitere ausgewählte Themen der März-Ausgabe von Business 2.0:
- Der Fall Denis Premiski: Laut Ex-Managern ist allein der
Vorstandschef für die Pleite der Portal AG verantwortlich und
hat unwissende Beteiligte abgezockt
- Vorsicht Piraten: Was Marken im Internet in Gefahr bringt
- Geplatzte Börsengänge: Von 60 Internetfirmen, die für 2001 ihren
Börsengang ankündigten, wollen sich jetzt nur noch 12 Firmen
darauf festlegen lassen
- Karriere Knick? Job weg?
ots Originaltext: Business 2.0
Pressekontakt:
Andreas Vill
Business 2.0
Tel.:089-450684-915
Fax:089-450684-900
Email:[email protected]
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | EUN/OTS






