Sima zu Gen-Kennzeichnung: Regierung deckt Lebensmittelsünder!

Sofortige Offenlegung der betroffenen Firmen und Produkte

Wien (SK) Eine sofortige Offenlegung aller Lebensmittelsünder, die ihre Produkte systematisch nicht kennzeichnen und strenge Strafen, forderte SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima angesichts der heute durch die Arbeiterkammer veröffentlichten Untersuchungsergebnisse zur Gen-Kennzeichnung. "In drei von 32 Lebensmittel waren gentechnisch veränderte Substanzen enthalten, wie immer ohne Kennzeichnung. Doch das einzig wirksame Mittel gegen die Nichtkennzeichnung - eine Veröffentlichung der Firmen- und Produktnamen - wird von Minister Herbert Haupt und seinen Regierungskollegen abgelehnt", ärgert sich Sima. ****

Nicht einmal die ohnehin lückenhaften Kennzeichnungsbestimmungen werden eingehalten, die leidtragenden seien die Konsumenten. "Die derzeit verhängten Verwaltungsstrafen können die betroffen Firmen locker aus der Portokassa bezahlen, eine Abschreckung stellen sie nicht dar. Wir stehen vor der bizzaren Situation, dass sogenannte Lebensmittelsünder geschützt werden, die Konsumenten jedoch nicht", erklärte Sima gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Sima wies darauf hin, dass ihre Fraktion schon seit Monaten auf das ungelöste Problem aufmerksam mache, von den zuständigen Ministern jedoch keine Lösungsvorschläge kämen. "Auch ein dahingehender Antrag im Nationalrat wurde vor knapp zwei Wochen abgelehnt" so die Umweltsprecherin. "Ich fordere Minister Herbert Haupt auf, sich endlich dieses leidigen Problems anzunehmen und den Rechten der Konsumenten auf Information über Gentechnik in ihrem Essen zum Durchbruch zu verhelfen", so Sima abschließend. (Schluss) se/mm

Rückfragehinweis: Ulli Sima, 0664/23 063 67

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