• 07.02.2001, 15:19:20
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  • OTS0238

Grüne: Schimanek-Kandidatur bedeutet Rechtsruck für Floridsdorf

Floridsdorfer Grüne zur Kandidatur Schimaneks

Wien (Grüne) - "Einen massiven Rechtsruck für die Floridsdorfer
Politik bedeutet die Kandidatur von Hans Jörg Schimanek als
Bezirksvorsteher-Kandidat der Freiheitlichen", kommentiert der
Gemeinderats-Spitzenkandidat der Floridsdorfer Grünen, Gerhard
Jordan, die Kandidatur von Hans-Jörg Schimanek. Die Grünen erinnern
in diesem Zusammenhang vor allem an Schimaneks Vergangenheit.

Jordan: "Herr Schimanek hat es bisher nie der Mühe wert gefunden
sich von seinem rechtsextremen Sohn zu distanzieren." Auch in der
Causa Windholz ("Meine Eher heißt Treue") ist der Landeschef der
niederösterreichischen Freiheitlichen nicht besonders aufgefallen.
Für Schimanek war die Affäre relativ rasch "erledigt". Schimanek
stellte lapidar fest: "Man muss einem 40-Jährigen - ob er Arbeiter,
Angestellter oder Politiker ist - zugestehen, dass er sich für die
NS-Ära einfach nicht interessiert."

Jordan: "Mit einem derartigen Geschichtsverständnis
disqualifiziert sich Schimanek selbst." Die FPÖ werde nach Ansicht
der Grünen durch diesen Polit-Import aus Niederösterreich noch ein
Stück rechtspopulistischer. "Wahrscheinlich will sie damit die
Tatsache verdecken, dass sie in den letzten Jahren in Floridsdorf
alle umstrittenen Projekte - wie etwa die von der Bevölkerung
abgelehnte B3 - mitgetragen hat und in Sachfragen die
Oppositionsrolle an die Grünen verloren hat", so Jordan abschließend.

Rückfragehinweis: Pressereferat

Tel.: (01) 4000 - 81821
http://wien.gruene.at

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