• 02.02.2001, 11:20:26
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  • OTS0122

ÖH Uni Wien: Lehrbetrieb darf nicht ausgesetzt werden=

Streik trifft die falschen, nämlich die Studierenden

Wien (OTS) - Die Hochschülerschaft an der Universität Wien spricht
sich vehement gegen das geplante Aussetzen der Lehre aus. Hintergrund
des von der Gewerkschaftlichen Betriebsversammlung der
Universitätslehrer an der Universität Wien geplanten Streiks ist der
Entwurf für ein neues Hochschullehrerdienstrecht, das u.a. die
Abschaffung der Pragmatisierung beinhaltet.

"Auch wir sind nicht mit allen Punkten des Entwurfs einverstanden.
Mit Streik zu drohen beunruhigt aber nur die Studierenden", so
Angelika Obermayr (AktionsGemeinschaft), Vorsitzende der
Hochschülerschaft an der Universität Wien.

Jede Verzögerung des Studiums kann den Verlust der Studienbeihilfe,
auf die zahlreiche Studierende angewiesen sind, bedeuten.
Insbesondere, da ab Herbst Studiengebühren zu entrichten sind, dürfen
die Studierenden nicht am Weiterkommen im Studium gehindert werden.

"Es ist das gute Recht der Assistentinnen und Assistenten, gegen die
sie betreffende Reform aufzutreten. Dieser Kampf darf aber nicht auf
dem Rücken der Studierenden ausgetragen werden," so Obermayr.

Rückfragehinweis: Hochschülerschaft an der Uni Wien

Pressestelle an der Uni Wien
Tel.: 0676/617 38 17

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