LENTSCH: ZUR BUDGETSANIERUNG DER BUNDESREGIERUNG GIBT ES KEINE ALTERNATIVE

Wien, 31. Jänner 2001 (ÖVP-PK) Klar für die von ÖVP und FPÖ eingeleitete Budgetsanierung auf Bundesebene sprach sich ÖVP-Abgeordnete Edeltraud Lentsch im Rahmen der heutigen Sitzung des Nationalrats aus. "Wir müssen die Staatsfinanzen endlich nachhaltig in Ordnung bringen, das sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig", erklärte die ÖVP-Politikerin.****

Lentsch bekannte sich zu einer sozial ausgewogenen Sanierungs-Strategie, die alle Berufsgruppen und Wirtschaftsbereiche einbindet. Es sei überdies sichergestellt, dass Bezieher höherer Einkommen deutlich mehr zur Budgetsanierung beitragen als Bezieher niedrigerer Einkommen. Auch werden, wie im Fall der Studiengebühren, soziale Härten durch ausgebaute Unterstützungen bzw. Stipendien abgefedert. Besonders hob Lentsch in ihrem Debattenbeitrag die Erhöhung des Pendlerpauschales hervor.

"Zu diesem Sanierungskurs für die Staatsfinanzen gibt es keine Alternative", erklärte Lentsch weiter. Wo es hinführt, wenn man mehr ausgibt als man einnimmt, habe die jetzt in Opposition befindliche SPÖ und mit ihr ganz Österreich am Beispiel "Verstaatlichte" und Konsum miterleben können. Am Ende sei jeweils die totale Pleite gestanden. Mehr als 40.000 Arbeitsplätze gingen verloren, Tausende Zulieferfirmen verloren ihre Ansprüche und die VOEST-Pensionisten die ihnen versprochene Firmenpension.

Lentsch sprach sich erneut dagegen aus, die höher als erwartet ausgefallenen Steuereinnahmen umgehend "mit der Gießkanne" wieder zu verteilen. Die Rückzahlung von 1700 Milliarden Schilling an Staatsschulden werde trotzdem noch schwer genug sein, so die ÖVP-Abgeordnete. (Schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK/ÖVP-PK