Gajdosik: Keine Aushöhlung der Selbstverwaltung!

"Ja" zu positiven Reformen - "Nein" zur Zerschlagung des Sozialversicherungssystems! Wien (OTS) - "Die Bundesregierung wäre im Sinne des sozialen Friedens gut beraten, ihre ständigen Angriffe auf die Selbstverwaltung und damit auf die Sozialpartnerschaft einzustellen", erklärte heute der Wiener FCG-Vorsitzende und Arbeiterkammer Vizepräsident Alfred Gajdosik und kritisierte vor allem das Verhalten der FPÖ-Spitze und des Sozialministers. "Eine Politik per Zuruf auf Parteitagen wird und kann die Selbstverwaltung nicht akzeptieren: Die Ergebnisse von Arbeiterkammer - und Wirtschaftskammerwahlen sind von den jeweiligen Regierungen als Spiegelbild des Willens der Versicherten genauso zur Kenntnis zu nehmen wie die Persönlichkeiten, die von den zuständigen Gremien in Funktionen vorgeschlagen werden", so Gajdosik.

Für die Wiener FCG trägt der zuständige Sozialminster selbstverständlich Verantwortung in Hinblick auf die Erfüllung des gesetzlichen Auftrages der Selbstverwaltungskörper, besitzt aber keine Kompetenz, sich die Funktionäre nach seinem Gutdünken auszusuchen.

Gajdosik stellte klar, daß sich die Sozialversicherungen immer zu positiven Reformen bekannt haben und auch weiterhin ihren Beitrag zu einer Verbesserung des Systems leisten werden. Es könne aber nicht angehen, den ständig steigenden Finanzierungsbedarf im Gesundheitswesen an einer der FPÖ mißliebigen Person festzumachen. "Mit einem solchen Vorgehen komme nicht die Sorge der Bundesregierung um den Finanzierungsbedarf zum Ausdruck, sondern die Absicht, die Selbstverwaltung politisch auszuhöhlen oder zu zerschlagen", sagte der Wiener Arbeiterkammervizepräsident abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

AK-VPräs. Alfred Gajdosik
Tel.: 0664/ 3831295

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FCG/OTS