- 30.01.2001, 14:28:15
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Internationale Studie zur Rechnungslegung zeigt Handlungsbedarf bei Harmonisierung
Gemeinsame Studie der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vorgestellt - International Accounting Standards (IAS) auf dem Vormarsch
Wien (OTS) - Eine Studie der großen internationalen
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Arthur Andersen, BDO, Deloitte
Touche Tohmatsu, Ernst & Young International, Grant Thornton, KPMG
und PricewaterhouseCoopers) zur Rechnungslegung kommt zu dem
Ergebnis, dass dringender Handlungsbedarf bei der Anpassung und
Harmonisierung der nationalen Standards besteht. Die Leitung und
Auswertung der Studie lagen bei Christopher Nobes von
PricewaterhouseCoopers, Professor of Accounting an der University of
Reading/Großbritannien.
Untersucht wurden 60 wichtige Rechnungslegungsregeln, um zu sehen,
in welchen Fällen die nationalen Regelungen zum Zeitpunkt Dezember
2000 mit den International Accounting Standards (IAS) übereinstimmen
und wo nicht. Schwerpunkt ist die Rechnungslegung in
Konzernabschlüssen von börsennotierten Gesellschaften. Die Studie
wurde in 53 Ländern durchgeführt, die rund 95 Prozent des weltweiten
Bruttosozialprodukts repräsentieren. Zwar gibt es, so die
Untersuchung, vermehrt Anstrengungen, die nationalen
Rechnungslegungsregeln an internationale Standards anzupassen. Von
einer Vergleichbarkeit der Finanzergebnisse von Unternehmen direkt
und von Land zu Land ist man aber noch weit entfernt. Vor dem
Hintergrund des Vorschlags der Europäischen Kommission, wonach alle
börsennotierten Unternehmen in Europa für ihre Konzernabschlüsse ab
dem Jahr 2005 IAS zugrunde legen müssen, ist eine Harmonisierung der
Rechnungslegungsstandards aber eine Aufgabe, die keinen Aufschub
duldet.
Am österreichischen Teil der Studie arbeiteten die lokalen Büros
von Deloitte Touche Tohmatsu, Ernst & Young, KPMG und
PricewaterhouseCoopers mit. Dr. Aslan Milla, PricewaterhouseCoopers,
Projektleiter für die Beiträge aus Österreich sagt: "Die Zeit drängt.
Unsere Studie verdeutlicht, dass auf dem Weg zu weltweit
einheitlichen Rechnungslegungsstandards noch eine Menge Arbeit vor
uns liegt. Die Rechnungslegung und Berichterstattung muß Schritt
halten mit den rasanten Veränderungen auf den Weltmärkten, aber auch
im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien. Die
Nutzung des Internet für die Kommunikation von Finanzdaten der
Unternehmen macht nur dann Sinn, wenn eine einheitliche 'Sprache'
gefunden wird."
Weiter auf dem Vormarsch als weltweit einheitliche
Rechnungslegungsstandards sind die International Accounting
Standards. So hat neben der Europäischen Kommission auch die
International Organization of Securities Commissions (IOSCO) ihren
Mitgliedsbörsen empfohlen, multinationalen Unternehmen die IAS für
'cross border offerings and listings' zu erlauben. Mag. Helmt
Kerschbaumer von KPMG: "Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wollen
mit dieser Untersuchung einen Beitrag zur Harmonisierung der
nationalen Rechnungslegung leisten. Die Vergleichbarkeit des
vorhandenen Regelwerks allein reicht jedoch noch nicht aus. Die
konsequente Anwendung der International Accounting Standards muss
durch eine engere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen,
Abschlussprüfern und Regierungen gewährleistet sein. Nur so erreichen
wir eine qualitative Verbesserung der Finanzberichterstattung
unabhängig vom Sitz eines Unternehmens. Das ist auch ein Beitrag zu
mehr Transparenz."
Pressekontakte:
Mag. Ingeborg Gratzer
Marketing & Kommunikation
PricewaterhouseCoopers GmbH
Prinz-Eugen Strasse 72 A-1040 WIEN
Tel.: +43 1 501 88 102 Fax +43 1 501 88 9
mailto: [email protected]
Rudolf Oezelt
Kommunikation und Marketing
KPMG Austria,
Kolingasse 19, A-1090 WIEN
Tel: +43(1)313 32-0 Fax: +43(1)313 325
mailto: [email protected]
Ein Exemplar der Studie (in englischer Sprache) kann bestellt
werden:
Mag. Ingeborg Gratzer
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Prinz-Eugen Strasse 72 A-1040 WIEN
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Rückfragehinweis: Dr. Aslan Milla,
PricewaterhouseCoopers
Tel.: 01/50188-110
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