Verzetnitsch: Kontinuität muss gewahrt bleiben

Es gibt keinen sachlichen Grund für einen Wechsel an der Spitze

Wien (ÖGB). Mit scharfer Kritik reagierte der ÖGB auf die
Aussagen von Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, das Präsidium, den Präsidenten und seine Stellvertreter im Hauptverband der Sozialversicherungsträger auswechseln zu wollen. Es bestehe dazu überhaupt kein Anlaß, hieß es in einer ÖGB-Aussendung.++++

Zu den Auswechslungsbegehrlichkeiten von Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, stellte ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch fest, dass es die Regierung war, die veranlasst hatte, dass bei Neubesetzungen in den Verwaltungskörperschaften der Sozialversicherungsträger das d´hondtsche System anzuwenden ist, erinnerte ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch. Weil aber die Wahlen in den Arbeiterkammern nicht nach den Vorstellungen der Koalitionsregierung verliefen, werden nun über den Weg einer Neunominierung des Präsidiums, des Präsidenten und seiner Stellvertreter rein parteipolitische Ziele umgesetzt.

Verzetnitsch abschließend: "Für den ÖGB gibt es keinen ersichtlichen Grund, von der bisherigen Kontinuität im Präsidium des Hauptverbandes auf der ArbeitnehmerInnenseite Abstand zu nehmen." (ew)

ÖGB, 24. Jänner 2001
Nr. 054

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