- 24.01.2001, 14:12:53
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- OTS0251
Verzetnitsch: Kontinuität muss gewahrt bleiben
Es gibt keinen sachlichen Grund für einen Wechsel an der Spitze
Wien (ÖGB). Mit scharfer Kritik reagierte der ÖGB auf die
Aussagen von Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, das Präsidium, den
Präsidenten und seine Stellvertreter im Hauptverband der
Sozialversicherungsträger auswechseln zu wollen. Es bestehe dazu
überhaupt kein Anlaß, hieß es in einer ÖGB-Aussendung.++++
Zu den Auswechslungsbegehrlichkeiten von Vizekanzlerin Susanne
Riess-Passer, stellte ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch fest, dass es
die Regierung war, die veranlasst hatte, dass bei Neubesetzungen in
den Verwaltungskörperschaften der Sozialversicherungsträger das
d´hondtsche System anzuwenden ist, erinnerte ÖGB-Präsident Fritz
Verzetnitsch. Weil aber die Wahlen in den Arbeiterkammern nicht nach
den Vorstellungen der Koalitionsregierung verliefen, werden nun über
den Weg einer Neunominierung des Präsidiums, des Präsidenten und
seiner Stellvertreter rein parteipolitische Ziele umgesetzt.
Verzetnitsch abschließend: "Für den ÖGB gibt es keinen
ersichtlichen Grund, von der bisherigen Kontinuität im Präsidium des
Hauptverbandes auf der ArbeitnehmerInnenseite Abstand zu nehmen."
(ew)
ÖGB, 24. Jänner 2001
Nr. 054
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