Kuntzl: Massiver Mangel an Kinderbetreuungseinrichtungen - Haupt negiert die Realität

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl forderte im Rahmen der heutigen aktuellen Aussprache im Gleichbehandlungsausschuss eine klare Stellungnahme von Frauenminister Haupt bezüglich seiner Aussage, es gäbe genügend Kinderbetreuungseinrichtungen. "Diese Aussage entbehrt jeder Grundlage, der Minister negiert die Realität," betonte Kuntzl. Außer in Wien gäbe es noch immer massive Mängel und viele Frauen würden gezwungen, aus dem Berufsleben auszuscheiden, da sie keine Kinderbetreuungseinrichtungen zur Verfügung hätten. ****

"Wir fordern eine Weiterführung der Kindergartenmilliarde, was heute von Frauenminister Haupt abgelehnt wurde. Es ist der Regierung zumutbar, einen Teil der Überschüsse aus dem FLAF für die Errichtung und den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen zu verwenden," erklärte Kuntzl.

In diesem Bereich machte Kuntzl auch auf die extrem unbefriedigende Situation im Bereich der Kinderbetreuungseinrichtungen für unter Dreijährige und über Sechsjährige, aufmerksam.

"Gleiche Chancen für Männer und Frauen können nur gewährleistetet werden, wenn in allen Bundesländern genügend Kinderbetreuungseinrichtungen zur Verfügung stünden. Die blau-schwarze Koalition erklärt zwar immer ihre Bemühungen, aber Maßnahmen werden nicht gesetzt," kritisierte Kuntzl.

Anstelle Maßnahmen zu setzen, erkläre Haupt sich nicht zuständig und lehne eine Weiterführung der Kindergartenmilliarde unter Hinweis auf die Zuständigkeit der Landesebene ab. Dies könne nur mehr als Zynismus aufgefasst werden, schloss Kuntzl. (Schluss) se/mm/mp

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