• 24.01.2001, 12:25:24
  • /
  • OTS0176

Neue Kleinstdienst-Polit-Bombe in NEWS: Intervenierte Anti-Drogen-Kämpferin Partik-Pable bei Polizei für befreundeten Hasch-Delinquenten?

- FP-Enthüller Kleindienst in NEWS: "Partik war für Drogen-Freigabe" Vorausmeldung zu NEWS 4/01 v. 25.01.2001

Wien (OTS) - Für neuen Zündstoff im Wiener Wahlkampf sorgt ein
Interview des FPÖ-Enthüllers Josef Kleindienst und neue Infos zu
einem Kapitel in seinem Enthüllungs-Buch "Ich gestehe" in der morgen
erscheinenden neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS: o Denn ab
Seite 117 beschreibt der ehemalige Chef der FPÖ-Gewerkschaft, der mit
diesem Buch den Spitzelskandal lostrat, die Intervention einer
"prominenten Politikerin" für einen jungen Haschisch-Delinquenten,
der von der Polizei ertappt wurde.

- Wörtliches Zitat: "Eine prominente Politikerin ruft mich an. Ein
junger Mann aus einer befreundeten Familie war von der Polizei im
Burggarten mit Haschisch erwischt worden. "Ob ich nicht mit den
Kollegen reden könne", wegen quasi so einer Lappalie müsse man ja dem
Mann keine Schwierigkeiten machen."

- Nach NEWS vorliegenden Informationen handelt es sich bei der
"prominenten Politikerin" um niemand Geringeren als um die
Anti-Drogen-Ritterin Helene Partik-Pable höchstpersönlich.

- In ihrer Glaubwürdigkeit beim Anti-Dorgen-Feldzug massiv unter
Druck kommt Partik auch durch ein Interview im neuem NEWS, in dem
Kleindienst über seine Erfahrungen mit Partik auspackt: "Ich kann
mich vor Lachen kaum halten, was ihren Anti-Drogen-Wahlklampf
betrifft. Denn Partik trat - entgegen der Parteilinie - nachweisbar
vor AUF-Polizisten in Graz für die Freigabe von weichen Drogen ein.
Sie hat das mit ihren Erfahrungen als Richterin begründet."

- Von NEWS mit den jüngsten Enthüllungen Kleindienst konfrontiert
reagierte die Wiener FPÖ-Spitzenkandidaten so: "Wie ich das
Buch-Kapitel gelesen habe ich gedacht, daß könnte auf mich zutreffen
und sofort mein Gewissen erforscht." Partik zu NEWS "Ich würde mich
nie für einen Drogenabhängigen einsetzen, nicht einmal für einen
Alkohol-Lenker." "Das alles ist eine Gemeinheit des Herrn
Kleindienst."

- Fest steht jedenfalls, dass es diese Amtshandlung um den jungen
Drogen-Freund aus gutem Haus mit besten Verbindungen tatsächlich
gegeben hat.

- Und fest steht - falls sich die Angelegenheit so zugetragen hat,
wie sie im Kleindienst-Buch beschrieben wird -, dass jetzt geprüft
werden muss, ob hier möglicherweise ein Fall von versuchter
Anstiftung zum Amtsmißbrauch nach § 302 Strafgesetzbuch vorliegt
(Strafrahmen: Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis fünf Jahren).

- Josef Kleindienst von NEWS konfrontiert, ob Partik-Pable die
Intenvenientin war: "Wenn ich aber vor einem Richter stehe und als
Zeuge gefragt werde, welche "prominente Politikerin" damals
interveniert hat, werde ich selbstverständlich die Wahrheit sagen und
den Namen nennen.

Rückfragehinweis: Sekretariat NEWS-Chefredaktion
Tel. (01) 213 12 103

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NES/OTS

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel