• 23.01.2001, 17:05:38
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  • OTS0303

Pittermann: Sorgloser Umgang mit Wahrheit und Wissenschaft von Partik Pablé

FPÖ-Abgeordneter trat im Parlament für höhere Grenzmengen ein

Wien (SPW) "Gerade von einer Richterin hätte man sich einen
sorgfältigeren Umgang mit Wahrheit und Wissenschaft erwartet",
kommentierte die Wiener Gesundheitsstadträtin Elisabeth Pittermann am
Dienstag die wiederholten unrichtigen Vorwürfe der freiheitlichen
Spitzenkandidatin Partik Pablé. Diese hatte mehrfach behauptet,
Pittermann trete für die absolute Freigabe von weichen Drogen ein.
"Selbst der Redakteur, der das Interview durchgeführt hat, gab zu,
einen zum Inhalt konträren Titel gewählt zu haben", stellte
Pittermann klar. Gerade in so einem sensiblen Bereich wie in der
Drogenfrage gehe es einzig und allein darum, verantwortungsvolle
Politik zu machen, es helfe aber keiner Seite, mit Falschmeldungen
Emotionen zu schüren.****

Angesichts der ständigen Forderungen von FPÖ-Klubchef Westenthaler
nach einer Senkung der Grenzwerte erinnerte sie an einen Ausspruch
des FPÖ-Gesundheitssprechers Alois Pumberger im Parlament, der sich
noch im November letzten Jahres für eine Erhöhung der Grenzwerte
eingesetzt hatte. "Die Drogenpropaganda der FPÖ nimmt bereits jetzt,
zu Beginn der Wahlauseinandersetzung, hysterische Züge an", so
Pittermann abschließend. (Schluss)

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ-Wien

Tel.: (01) 53 427-235

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