• 23.01.2001, 15:43:37
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  • OTS0279

Neues Konzept für NÖ Rettungsorganisationen

Schlögl und Sobotka und einigten sich auf Strukturanalyse

St.Pölten (NLK) - Die niederösterreichischen
Rettungsorganisationen müssen wirtschaftlich auf neue Beine gestellt
werden: Landeshauptmannstellvertreter Mag. Karl Schlögl und Landesrat
Mag. Wolfgang Sobotka einigten sich heute beim "Rettungsgipfel" in
St.Pölten darauf, dass bei Rotem Kreuz und Arbeiter-Samariterbund
Aufgaben-, Struktur- und Finanzanalysen durchgeführt werden, auf
deren Basis bis Mitte des Jahres ein neues Konzept erstellt werden
soll. "Land, Gemeinden und Rettungsorganisationen müssen an einem
Strang ziehen, da sie ein wesentlicher Bestandteil der
Gesundheitsversorgung sind", betonten Schlögl und Sobotka. Das Land
erhöhte sein Budget dafür im Jahr 2001 um 7 Millionen auf 30
Millionen Schilling. "Die Rettungsorganisationen wurden vielfach
unverschuldet in eine Verschlechterung ihrer finanziellen Situation
gedrängt. Von den Versicherungsanstalten wurden ihnen die
Entschädigungen für Krankentransporte gekürzt, was eine Folge der
Einsparungen im Bund ist", erläuterte Schlögl. Sobotka meinte, mit
einer verbesserten Logistik könnten Kosten eingespart werden. Die
Rettungsorganisationen in Niederösterreich schrieben zuletzt Verluste
von rund 40 Millionen Schilling.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/9005/12172

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