Fernwärme Wien: Kunst im Foyer - Ausstellung Hans Koller: "Licht und Schatten"

Wien (OTS) - Mit der bereits 22. Ausstellung der Serie "Kunst im Foyer" präsentiert das Unternehmen den interessierten Besuchern die Werke des Jazzmusikers und Malers Hans Koller.

Das Phänomen des Künstlers wird nur dann verständlich, wenn man die - technisch unterschiedlichen - Schaffensprozesse des Malens, Musizierens und Komponierens als untrennbar miteinander verbundene künstlerische und geistige Einheit erkennt.

(Klaus Schulz)

Antonio Hans Cyrill Koller, geboren in Wien, ging nach seinem akademischen Musikstudium vorerst nach Deutschland. Den großen Durchbruch als Jazzmusiker erfuhr Hans Koller mit seinen New Jazz Stars und Dizzy Gillespie 1953 bei seinen Tourneen. In den fünfziger Jahren war er mehrmals "Musiker des Jahres", aus Kollers Ensembles gingen immerhin Musiker wie Joe Zawinul, Attila Zoller oder Albert Mangelsdorff hervor. 1960 wurde er beim Grand Prix des European Jazz Festivals in Antibes als bester Solist auf dem Saxophon gewählt.

Aber Hans Koller studierte nicht nur Musik sondern auf der Wiener Kunstakademie - wenn auch nebenbei - Malerei.

Ab der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre gewann die Malerei in seiner künstlerischen Laufbahn als Musiker immer mehr an Bedeutung. Erste Höhepunkte mit Ausstellungen hatte Hans Koller 1961 auf den Ruhrfestspielen Recklingshausen.

Wer nicht nur den Künstler - den Maler und Musiker - sondern auch den Menschen Hans Koller in seinem Entwicklungswege beobachten konnte, stand von Anfang an unter dem Eindruck, dass Musik und Malerei für Hans Koller lediglich in technischer Hinsicht verschieden sind. Töne und Rhythmen sind für ihn in dem einen Bereich, was Farben und Linien in dem anderen sind: Material, aus dem Kunst entsteht.

Bereits Gauguin hat vermutet, dass "die Malerei" in eine musikalische Phase träte". Sie tut das deshalb, weil die geistigen, subjektiven Abläufe der Musik in der modernen Malerei an der Stelle stehen, an der früher Objekt und Gegenstand standen.

In Hans Kollers Werken wird Klang zur Farbe, Rhythmus wird zu Konturen, Dynamik zur Bewegung, Themendualistik spiegelt sich in seiner Beschäftigung mit Licht und Schatten.

Ausstellung bis 10. März - bei freiem Eintritt - täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr.

Fernwärme Wien GesmbH, 1090 Wien, Spittelauer Lände 45

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