VP-Hahn: Marboes bürgerliche Kulturpolitik ist eine Erfolgsstory

Grüne entlarven sich als Kulturintervenierer

Wien (ÖVP-Klub) Auf Verlangen der Wiener ÖVP wurde in der heutigen Aktuellen Stunde das Thema "Region Wien im kulturellen Wettbewerb" diskutiert. VP-Gemeinderat Johannes HAHN, der als Erstredner die Themenwahl begründete, sprach von der enormen Bedeutung von Kunst und Kultur als Wirtschaftsfaktor im Wiener Raum und kritisierte scharf das Kulturverständnis der Wiener Grünen.***

In einem Interview für eine Wochenzeitschrift hatte die grüne "Möchte-gern-Kulturstadträtin" Huemer Kulturstadtrat Peter MARBOE für seinen "eklatanten Mangel an Lust zur Kulturintervention" kritisiert. "Für diesen ‚Mangel an Lust zur Intervention‘ sind dem Kulturstadtrat alle Künstler zutiefst dankbar", erklärte HAHN. "Was die Grün-Alternativen offenbar wollen ist ein Comeback des Subventionsdrucks auf Künstler aus politischen Motiven", vermutet der VP-Abgeordnete. Die Wiener ÖVP hingegen stehe für die Freiheit der Kunst, Künstler und Besucher sollten darüber entscheiden, welche Kunst sie machen bzw. haben wollen. "Die Zeit, wo sich Politiker in Pasterk´scher Manier in Spielpläne und Ausstellungspläne eingemischt haben, die sind erfreulicherweise vorbei seit Peter MARBOE Kulturstadtrat ist." Die Wiener ÖVP handle in der Kulturpolitik nach dem Motto "Kunst darf, Kunst kann, Kunst muß aber nicht...".

HAHN hob in seiner Rede mehrmals die Bedeutung von Kunst und Kultur für den Wirtschaftsstandort Wien hervor. "Wie in vielen anderen Bereichen steht Wien natürlich auch im kulturellen Wettbewerb mit anderen europäischen Städten", so HAHN. In diesem Wettbewerb sei eine Professionalisierung der Rahmenbedingungen ein wichtiges Kriterium. "Unter Peter MARBOE sind Planbarkeit, Zuverlässigkeit und Entparteipolitisierung in die Kulturpolitik eingezogen". Der erste bürgerliche Wiener Kulturstadtrat habe in seiner bisherigen Amtszeit mehr als 50 wichtige Reformen durchgeführt, dies sei die mit Abstand aktivste Periode eines Kulturstadtrates in der Geschichte.

Grüner Kulturstadtrat wäre eine "GAU" für Kunst und Kultur

In einer weiteren Wortmeldung verwehrte sich VP-Kultursprecher SALCHER gegen den offensichtlichen Wunsch der Grünen, Künstlern und Kunstschaffenden in ihrer künstlerischen Freiheit zu beschneiden. "Bürgerliche Kulturpolitik hat Vertrauen in die Künstler und in die Besucher und lässt sie entscheiden, wann, wo und in welcher Form Kunst stattfinden soll." Einen etwaigen grünen Kulturstadtrat bezeichnete SALCHER wörtliche als GAU (Größtes anzunehmendes Unglück) für die Wiener Kulturszene.

SALCHER erinnerte daran, daß Wien international als Kulturmetropole gesehen werden. "In Berlin werden Theater zugesperrt, in Wien werden neue Kulturattraktionen, wie etwa das Museumsquartier, geschaffen. Während die Wiener Grünen sich als "Zusperrer", "Intervenierer" und "Verhinderer" in der Kulturpolitik betätigen wollten, stehe die Wiener ÖVP für Offenheit, Toleranz und Vertrauen in die künstlerische Verantwortung. "Unsere Aufgabe ist es, die notwendigen Rahmenbedingungen für ein lebendiges und spannendes kulturelles Klima in Wien zu schaffen. Unsere Aufgabe ist es nicht den Kunst- und Kulturschaffenden dauernd dazwischen zu reden", so der VP-Kultursprecher abschließend.***

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