• 23.01.2001, 11:59:27
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  • OTS0159

VP-Hahn: Marboes bürgerliche Kulturpolitik ist eine Erfolgsstory=

Grüne entlarven sich als Kulturintervenierer

Wien (ÖVP-Klub) Auf Verlangen der Wiener ÖVP wurde in der heutigen
Aktuellen Stunde das Thema "Region Wien im kulturellen Wettbewerb"
diskutiert. VP-Gemeinderat Johannes HAHN, der als Erstredner die
Themenwahl begründete, sprach von der enormen Bedeutung von Kunst und
Kultur als Wirtschaftsfaktor im Wiener Raum und kritisierte scharf
das Kulturverständnis der Wiener Grünen.***

In einem Interview für eine Wochenzeitschrift hatte die grüne
"Möchte-gern-Kulturstadträtin" Huemer Kulturstadtrat Peter MARBOE für
seinen "eklatanten Mangel an Lust zur Kulturintervention" kritisiert.
"Für diesen ‚Mangel an Lust zur Intervention‘ sind dem Kulturstadtrat
alle Künstler zutiefst dankbar", erklärte HAHN. "Was die
Grün-Alternativen offenbar wollen ist ein Comeback des
Subventionsdrucks auf Künstler aus politischen Motiven", vermutet der
VP-Abgeordnete. Die Wiener ÖVP hingegen stehe für die Freiheit der
Kunst, Künstler und Besucher sollten darüber entscheiden, welche
Kunst sie machen bzw. haben wollen. "Die Zeit, wo sich Politiker in
Pasterk´scher Manier in Spielpläne und Ausstellungspläne eingemischt
haben, die sind erfreulicherweise vorbei seit Peter MARBOE
Kulturstadtrat ist." Die Wiener ÖVP handle in der Kulturpolitik nach
dem Motto "Kunst darf, Kunst kann, Kunst muß aber nicht...".

HAHN hob in seiner Rede mehrmals die Bedeutung von Kunst und Kultur
für den Wirtschaftsstandort Wien hervor. "Wie in vielen anderen
Bereichen steht Wien natürlich auch im kulturellen Wettbewerb mit
anderen europäischen Städten", so HAHN. In diesem Wettbewerb sei eine
Professionalisierung der Rahmenbedingungen ein wichtiges Kriterium.
"Unter Peter MARBOE sind Planbarkeit, Zuverlässigkeit und
Entparteipolitisierung in die Kulturpolitik eingezogen". Der erste
bürgerliche Wiener Kulturstadtrat habe in seiner bisherigen Amtszeit
mehr als 50 wichtige Reformen durchgeführt, dies sei die mit Abstand
aktivste Periode eines Kulturstadtrates in der Geschichte.

Grüner Kulturstadtrat wäre eine "GAU" für Kunst und Kultur

In einer weiteren Wortmeldung verwehrte sich VP-Kultursprecher
SALCHER gegen den offensichtlichen Wunsch der Grünen, Künstlern und
Kunstschaffenden in ihrer künstlerischen Freiheit zu beschneiden.
"Bürgerliche Kulturpolitik hat Vertrauen in die Künstler und in die
Besucher und lässt sie entscheiden, wann, wo und in welcher Form
Kunst stattfinden soll." Einen etwaigen grünen Kulturstadtrat
bezeichnete SALCHER wörtliche als GAU (Größtes anzunehmendes Unglück)
für die Wiener Kulturszene.

SALCHER erinnerte daran, daß Wien international als Kulturmetropole
gesehen werden. "In Berlin werden Theater zugesperrt, in Wien werden
neue Kulturattraktionen, wie etwa das Museumsquartier, geschaffen.
Während die Wiener Grünen sich als "Zusperrer", "Intervenierer" und
"Verhinderer" in der Kulturpolitik betätigen wollten, stehe die
Wiener ÖVP für Offenheit, Toleranz und Vertrauen in die künstlerische
Verantwortung. "Unsere Aufgabe ist es, die notwendigen
Rahmenbedingungen für ein lebendiges und spannendes kulturelles Klima
in Wien zu schaffen. Unsere Aufgabe ist es nicht den Kunst- und
Kulturschaffenden dauernd dazwischen zu reden", so der
VP-Kultursprecher abschließend.***

Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000 / 81 915
Fax: (01) 4000 / 99 819 15
E-mail: [email protected]
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