• 23.01.2001, 10:58:43
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  • OTS0115

Mosttaufe des Obstbauverbandes Mostviertel

Pröll: Überschaubare bäuerliche Betriebe am zukunftsträchtigsten

St.Pölten (NLK) - Inmitten des Mostviertels, nahe dem "Vierkanter
Gottes", dem Stift Seitenstetten, zelebrierte gestern abend der
Obstbauverband Mostviertel seine nunmehr zehnte Mosttaufe. Als "Göd"
fungierte dabei, flankiert von Mostkönigin und -prinzessin,
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der Täuflingsmost erhielt den Namen
Sebastian.

Den Brauch der Mosttaufe bezeichnete Pröll dabei als Zeichen des
Respekts vor der Schöpfung und Ausprägung eines bäuerlichen Denkens
in Generationen. Die Zeiten von BSE, illegalen Arzneien für Schweine
etc. zeigten wieder einmal deutlich, dass die überschaubaren
bäuerlichen Betriebe am zukunftsträchtigsten seien. Ein Bauer, der in
seiner Existenz von seinem Grund und dessen Erträgnissen abhängig
sei, ruiniere diesen nicht und durchbreche nicht den Kreislauf der
Natur. Heimatliebe sei dabei die größte Triebfeder für ein
tragfähiges Denken in Generationen.

Zudem sei die Mosttaufe symptomatisch für Niederösterreichs Weg,
aus seinen Ressourcen wie der wunderbaren Landschaft Gutes,
Zukunftsträchtiges entstehen zu lassen. In gemeinsamer Anstrengung,
so zeigte sich der Landeshauptmann abschließend überzeugt, werde es
auch gelingen, das Unheil des Feuerbrandes, eine Gefahr, die in
absehbarer Zeit die gesamte Kulturlandschaft des Mostviertels
verändern könnte, von den Mostobstbäumen abzuhalten.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12175

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