Geologische Erkundungsbohrungen für Südumfahrung

LSth. Gorbach: Betroffene Grundbesitzer werden schriftlich informiert

Feldkirch/Bregenz (VLK) - Im Frühjahr und Sommer dieses
Jahres sollen im Trassenbereich der Südumfahrung Feldkirch geologische Erkundungsbohrungen und geoseismische Messungen durchgeführt werden. Die davon betroffenen Grundeigentümer
werden dazu in den nächsten Tagen schriftlich informiert,
berichtet Landesstatthalter Hubert Gorbach. ****

Die Eigentümer der durch die geoseismischen Messungen betroffenen Grundstücke wurden bereits im vergangenen Sommer schriftlich informiert und haben zum Teil bereits ihre
Zustimmung gegeben. Nun werden in Zusammenarbeit mit einem Geologiebüro geeignete Bohransatzpunkte gesucht. Dabei habe
sich gezeigt, so Straßenbaureferent Gorbach, dass seitens der Grundeigentümer noch Informationsbedarf über die geplanten Arbeiten bestehe. Neben der schriftlichen Information stehen
die Fachleute der Abteilung Straßenbau auch für Gespräche zur Verfügung, um auf die individuellen Anliegen, Sorgen und
Fragen eingehen zu können. In den kommenden Wochen werden in gemeinsamen Begehungen mit den Grundeigentümern geeignete Bohransatzpunkte festgelegt.

Die Bohrungen werden von einem Lkw mit aufgebauten
Bohrturm oder von einem Raupenfahrzeug aus durchgeführt. Die Bohrmannschaft ist dabei angewiesen, unter möglichster
Schonung der Grundstücke und unter Vermeidung von Flurschäden vorzugehen.

Ziel der Bohrungen und Messungen ist es, Kenntnisse über
den Gebirgsaufbau zwischen den Portalen Frastanz und Tisis zu erlangen. Dadurch kann dann bei der Tunnelführung auf die geologischen Erfordernisse Bedacht genommen werden. Die
Festlegung der Linienführung im Berg wird erst nach Vorliegen
der weiter gehenden geologischen und hydrogeologischen
Ergebnisse erfolgen, schließt Gorbach.
(ke/ug,nvl)

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