BerufskraftfahrerInnen fordern bessere Ausbildung

Zeitdruck erhöht das Unfallrisiko

Wien (ÖGB). Den schweren Lkw-Unfall auf der Südosttangente nimmt der Fachausschuss der BerufskraftfahrerInnen erneut zum Anlass, an Unternehmer, Behörden und die Vertretung der LenkerInnen zu appellieren, durch eine intensive Förderung der Ausbildung von BerufskraftfahrerInnen, das Unfallrisiko zu minimieren.++++

"Unternehmer, Behörden und die Vertretung der Lenker könnten durch eine intensive Förderung der Ausbildung von Berufskraftfahrern zu einer Senkung der Unfälle beitragen", stellte der Vorsitzende des Fachausschusses der BerufskraftfahrerInnen, Eduard Giffinger, fest, und rief erneut zu einer Zusammenarbeit der Vernunft auf.

Letztlich sind aber auch, bei einer Ausklammerung der Verschuldensfrage, die hier nicht vernachlässigt werden soll, alle Lkw-Lenker betroffen, so Giffinger. Gut ausgebildete LenkerInnen, die nicht unter enormen Zeitdruck stehen, werden weniger Unfälle verursachen als solche, die auf Kilometerbasis entlohnt werden. "Unser Aufruf ergeht daher an alle Institutionen, Unternehmer und Behörden, mit uns einen gemeinsamen Weg zur Vermeidung von Unfällen zu gehen", sagte Giffinger.

Der Fachausschuss der Berufskraftfahrer bedauert zu tiefst die Ereignisse im Zusammenhang mit dem schweren Lkw-Unfall auf der Südosttangente und möchte vor allem den Familien der Opfer seine tiefe Anteilnahme übermitteln. "Wir möchten uns aber auch bei den Einsatzkräften vor Ort bedanken, die in aufopfernder Weise ihren Dienst versahen", so der Vorsitzende des Fachausschusses abschließend. (ew)

ÖGB, 16. Jänner 2001
Nr. 028

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Eduard Giffinger
Vorsitzender des Fachausschusses der BerufskraftfahrerInnen

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