- 12.01.2001, 14:50:39
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- OTS0192
AK Tumpel kritisiert unklare VP-Position zur EU-Erweiterung
Übernahme der deutschen Position zu wenig - Österreichischer Arbeitsmarkt ungleich stärker betroffen
Wien (AK) - Als nicht ausreichend für den Schutz des
österreichischen Arbeitsmarktes bezeichnet AK-Präsident Herbert
Tumpel die heutige Positionierung der ÖVP zur EU-Erweiterung. "Die
ÖVP redet jetzt schon davon, dass eine Übergangsfrist verkürzt werden
kann", sagt Tumpel, "die ÖVP lässt aber offen, wie der
österreichische Arbeitsmarkt geschützt wird, wenn der Wanderungs- und
Pendlerdruck auf den österreichischen Arbeitsmarkt stärker wird."
Übergangsfristen alleine bieten nämlich zu wenig Schutz für den
Arbeitsmarkt, sagt Tumpel. "Eine Frist kann auch vergehen, ohne dass
sich etwas zum Positiven verändert." Der AK-Präsident fordert darüber
hinaus endlich eine offizielle österreichische Position zur
EU-Erweiterung: "Dass der österreichische Bundeskanzler die Forderung
des deutschen Kanzlers nach einer siebenjährigen Übergangsfrist
übernimmt, ist zu wenig." Der österreichische Arbeitsmarkt sei bei
einer EU-Erweiterung doppelt so stark betroffen wie der deutsche und
brauche daher auch mehr Schutz, sagt Tumpel. ****
Rückfragehinweis: AK Wien Presse Christian Spitaler
Tel.: (01) 501 65-2152
email: [email protected]
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