AK Tumpel kritisiert unklare VP-Position zur EU-Erweiterung

Übernahme der deutschen Position zu wenig - Österreichischer Arbeitsmarkt ungleich stärker betroffen

Wien (AK) - Als nicht ausreichend für den Schutz des österreichischen Arbeitsmarktes bezeichnet AK-Präsident Herbert Tumpel die heutige Positionierung der ÖVP zur EU-Erweiterung. "Die ÖVP redet jetzt schon davon, dass eine Übergangsfrist verkürzt werden kann", sagt Tumpel, "die ÖVP lässt aber offen, wie der österreichische Arbeitsmarkt geschützt wird, wenn der Wanderungs- und Pendlerdruck auf den österreichischen Arbeitsmarkt stärker wird." Übergangsfristen alleine bieten nämlich zu wenig Schutz für den Arbeitsmarkt, sagt Tumpel. "Eine Frist kann auch vergehen, ohne dass sich etwas zum Positiven verändert." Der AK-Präsident fordert darüber hinaus endlich eine offizielle österreichische Position zur EU-Erweiterung: "Dass der österreichische Bundeskanzler die Forderung des deutschen Kanzlers nach einer siebenjährigen Übergangsfrist übernimmt, ist zu wenig." Der österreichische Arbeitsmarkt sei bei einer EU-Erweiterung doppelt so stark betroffen wie der deutsche und brauche daher auch mehr Schutz, sagt Tumpel. ****

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