HARTINGER: "Krankenkasse soll endlich wirtschaften lernen"

"GKK Obmann Spindelberger noch immer nicht Herr der Lage"

Wien, 2001-01-12 (fpd) - Bestürzt und betroffen zeigte sich heute die freiheitliche Krankenanstaltensprecherin Abg. Mag. Beate Hartinger, über die Aussagen des Obmannes der steirischen Gebietskrankenkasse. "Die österreichischen Krankenkassen haben gigantischen Aufholbedarf, was Sparsamkeit und Effizienz in der Verwaltung betrifft", konstatierte lapidar Hartinger. "Das Geld der Beitragszahler muß endlich sorgsam eingesetzt werden und darf nicht in einer aufgeblähten Verwaltung versickern." ****

"Angesichts dieses sogar für Laien klar ersichtlichen Nachholbedarfes und Einsparungspotentiales in der Verwaltung der Krankenkassen seien daher alle Versuche, den Bürger mittels Beitragserhöhungen weiter zur Kasse zu bitten, hintanzuhalten, betonte Hartinger. "Die Krankenkassen sind im Interesse des Bürgers angehalten, so rasch wie möglich ihren eigenen Selbstverwaltungsbereich zu sanieren und die Innovationslücke, die die sozialistisch dominierten Regierungen hinterlassen haben, zu schließen", fuhr Hartinger fort.

"Das Regierungsprogramm sieht vor, daß die Sozialversicherungen aufgefordert werden, ihre Organisation, insbesondere ihre Strukturen der Leistungserbringung zu optimieren. Die Steigerung der Effizienz der Sozialversicherung soll durch deren Organisationsreform mit dem Ziel vorangetrieben werden, Einsparungen zu ermöglichen - und dies gilt auch für die Steiermark" so Hartinger zu Spindelberger.

"Zuerst müssen wir alle Einsparungsmöglichkeiten - auch gegen den Willen mancher Sozialversicherungsbonzen - ausschöpfen. Die Abschaffung der Chefarztpflicht, die Zusammenlegung der Sozialversicherungsanstalten, die Überprüfung der Steuerungsfunktion der Rezeptgebühr, die Weiterentwicklung der Chipkarte bei gleichzeitiger Abschaffung der Krankenscheine sowie die Einführung eines besseren Controlling in den Krankenversicherungen würden die notwendigen Einsparungen - und zwar nicht auf dem Rücken des Patienten - mit sich bringen. Aufgrund des neuen und attraktiven Regierungsprogrammes sind die einstigen Torwächter des Nehmer- und Gießkannensystems einem Lernprozeß unterzogen. Bis jetzt haben diese Funktionäre die ihnen zugedachte Verantwortung auf die Krankenanstaltenträger und auf die niedergelassenen Ärzte und zwar zum Schaden des einzelnen Patienten, abgewälzt. Mit dieser Methode muß jetzt endlich Schluß sein. Die neue Devise lautet Selbstverantwortung und Wirtschaftlichkeit zum Wohle unserer hilfesuchenden Patienten", so Hartinger abschließend. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC