• 12.01.2001, 14:02:17
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HARTINGER: "Krankenkasse soll endlich wirtschaften lernen"

"GKK Obmann Spindelberger noch immer nicht Herr der Lage"

Wien, 2001-01-12 (fpd) - Bestürzt und betroffen zeigte sich heute die
freiheitliche Krankenanstaltensprecherin Abg. Mag. Beate Hartinger,
über die Aussagen des Obmannes der steirischen Gebietskrankenkasse.
"Die österreichischen Krankenkassen haben gigantischen Aufholbedarf,
was Sparsamkeit und Effizienz in der Verwaltung betrifft",
konstatierte lapidar Hartinger. "Das Geld der Beitragszahler muß
endlich sorgsam eingesetzt werden und darf nicht in einer
aufgeblähten Verwaltung versickern." ****

"Angesichts dieses sogar für Laien klar ersichtlichen Nachholbedarfes
und Einsparungspotentiales in der Verwaltung der Krankenkassen seien
daher alle Versuche, den Bürger mittels Beitragserhöhungen weiter zur
Kasse zu bitten, hintanzuhalten, betonte Hartinger. "Die
Krankenkassen sind im Interesse des Bürgers angehalten, so rasch wie
möglich ihren eigenen Selbstverwaltungsbereich zu sanieren und die
Innovationslücke, die die sozialistisch dominierten Regierungen
hinterlassen haben, zu schließen", fuhr Hartinger fort.

"Das Regierungsprogramm sieht vor, daß die Sozialversicherungen
aufgefordert werden, ihre Organisation, insbesondere ihre Strukturen
der Leistungserbringung zu optimieren. Die Steigerung der Effizienz
der Sozialversicherung soll durch deren Organisationsreform mit dem
Ziel vorangetrieben werden, Einsparungen zu ermöglichen - und dies
gilt auch für die Steiermark" so Hartinger zu Spindelberger.

"Zuerst müssen wir alle Einsparungsmöglichkeiten - auch gegen den
Willen mancher Sozialversicherungsbonzen - ausschöpfen. Die
Abschaffung der Chefarztpflicht, die Zusammenlegung der
Sozialversicherungsanstalten, die Überprüfung der Steuerungsfunktion
der Rezeptgebühr, die Weiterentwicklung der Chipkarte bei
gleichzeitiger Abschaffung der Krankenscheine sowie die Einführung
eines besseren Controlling in den Krankenversicherungen würden die
notwendigen Einsparungen - und zwar nicht auf dem Rücken des
Patienten - mit sich bringen. Aufgrund des neuen und attraktiven
Regierungsprogrammes sind die einstigen Torwächter des Nehmer- und
Gießkannensystems einem Lernprozeß unterzogen. Bis jetzt haben diese
Funktionäre die ihnen zugedachte Verantwortung auf die
Krankenanstaltenträger und auf die niedergelassenen Ärzte und zwar
zum Schaden des einzelnen Patienten, abgewälzt. Mit dieser Methode
muß jetzt endlich Schluß sein. Die neue Devise lautet
Selbstverantwortung und Wirtschaftlichkeit zum Wohle unserer
hilfesuchenden Patienten", so Hartinger abschließend. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

Tel.: (01) 40 110 /5491

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