Zanon-zur Nedden: In der Biotechnologie ist Zukunft bereits Gegenwart

Würde des Menschen muss gewahrt bleiben

Alpbach, 12. Jänner 2001 (ÖVP-PD) In einer gemeinsamen Pressekonferenz im Rahmen des ÖVP-Bundeskongresses in Alpbach mit Landwirtschafts - und Umweltminister Mag. Wilhelm Molterer, Bildungsministerin Elisabeth Gehrer und ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat in Alpbach, erläuterte die Tiroler Landesrätin Dr. Elisabeth Zanon-zur Nedden die Vorteile und Risken der Biotechnologie. Zanon-zur Nedden: " Im Bereich der Biotechnologie ist die Zukunft bereits Gegenwart. Verantwortungsvolle Politik ist verpflichtet, gesellschaftlich sinnvolle Anwendungen von Wissenschaft und Forschung umzusetzen und Fortschritt zuzulassen."

Bei all dem medizischen Fortschritt - "genetische Kraftspritzen", "persönliche Pillen", "Organe von der Stange", "Wunschkinder aus dem Genbaukasten" oder "Ersatzsensorik für Blinde und Taube" - müsse immer die Würde des Menschen im Vordergrund stehen. Soziale Ausgrenzung oder ein Zwei-Klassen-System müssten vermieden werden. "Der medizinische Fortschritt ist wichtig und wir müssen versuchen, immer ein möglichst hohes Niveau der Spitzen- und Breitenmedizin zu verfolgen. Allerdings darf der heute bereits sehr ‚durchsichtige‘ Mensch nicht noch ‚gläserner‘ werden", sagte die Tiroler Landesrätin. Der Schutz persönlicher genetischer Daten und die Bekämpfung möglicher genetischer Diskriminierungen haben oberste Priorität, so Zanon-zur Nedden abschließend.

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