• 12.01.2001, 12:14:14
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Zanon-zur Nedden: In der Biotechnologie ist Zukunft bereits Gegenwart=

Würde des Menschen muss gewahrt bleiben

Alpbach, 12. Jänner 2001 (ÖVP-PD) In einer gemeinsamen
Pressekonferenz im Rahmen des ÖVP-Bundeskongresses in Alpbach mit
Landwirtschafts - und Umweltminister Mag. Wilhelm Molterer,
Bildungsministerin Elisabeth Gehrer und ÖVP-Generalsekretärin Maria
Rauch-Kallat in Alpbach, erläuterte die Tiroler Landesrätin Dr.
Elisabeth Zanon-zur Nedden die Vorteile und Risken der
Biotechnologie. Zanon-zur Nedden: " Im Bereich der Biotechnologie ist
die Zukunft bereits Gegenwart. Verantwortungsvolle Politik ist
verpflichtet, gesellschaftlich sinnvolle Anwendungen von Wissenschaft
und Forschung umzusetzen und Fortschritt zuzulassen."

Bei all dem medizischen Fortschritt - "genetische Kraftspritzen",
"persönliche Pillen", "Organe von der Stange", "Wunschkinder aus dem
Genbaukasten" oder "Ersatzsensorik für Blinde und Taube" - müsse
immer die Würde des Menschen im Vordergrund stehen. Soziale
Ausgrenzung oder ein Zwei-Klassen-System müssten vermieden werden.
"Der medizinische Fortschritt ist wichtig und wir müssen versuchen,
immer ein möglichst hohes Niveau der Spitzen- und Breitenmedizin zu
verfolgen. Allerdings darf der heute bereits sehr ‚durchsichtige‘
Mensch nicht noch ‚gläserner‘ werden", sagte die Tiroler Landesrätin.
Der Schutz persönlicher genetischer Daten und die Bekämpfung
möglicher genetischer Diskriminierungen haben oberste Priorität, so
Zanon-zur Nedden abschließend.

Rückfragehinweis: ÖVP-Kommunikationsabteilung

www.oevp.at
Tel.: 0664/2640126

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