Christoffel-Blindenmission: Neuer Spendenrekord

Im Jahr 2000 die 40-Millionen-Grenze überschritten! Schwerpunkt 2001: Kampf gegen Kinderblindheit

Wien (OTS) - uf ein überaus erfolgreiches Jahr kann die Christoffel-Blindenmission (CBM) zurückblicken. Nach Mitteilung von Mag. Rupert Roniger, dem Geschäftsführer von CBM-Österreich, spendeten die Wiener und Wienerinnen im Jahr 2000 mehr als 7,5 Millionen Schilling, in ganz Österreich wurde die "magische Grenze" von 40 Millionen Schilling erstmals übertroffen - was eine Steigerung von über 30% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Dadurch werde man, so Roniger, blinden und anders behinderten Menschen in der sogenannten "Dritten Welt" noch effizienter helfen können. So zum Beispiel durch die erstmalige Unterstützung einer Augenklinik im westafrikanischen Burkina Faso oder eines Rehabilitationsprogramms im Himalaya-Staat Bhutan. Denn 90% der weltweit etwa 50 Millionen Blinden leben in Entwicklungsländern - und hier ist eine Heilung in etwa 50% aller Fälle mit relativ einfachen Mitteln möglich. Etwa durch eine Operation am Grauen Star um umgerechnet nur 350 Schilling.

Für 2001 hat sich die Christoffel-Blindenmission den Kampf gegen die Kinderblindheit zum inhaltlichen Schwerpunkt ihrer Aktivitäten gesetzt. Die Hauptursache für Kinderblindheit, von der etwa 1,5 Millionen Kinder in der "Dritten Welt" betroffen sind, ist Vitamin-A-Mangel, oftmals in Verbindung mit Masern und Bindehautentzündungen bei Säuglingen. Geschätzte 250 Millionen Kinder im Vorschulalter leiden an Vitamin-A-Mangel; jedes Jahr erblinden etwa 350.000 von ihnen. Bereits die Verabreichung einer kleinen Dosis Vitamin A - die pro Kind nur etwa 10 Schilling kostet - kann diese Mangelerkrankung wirkungsvoll bekämpfen. "Damit", so hofft Rupert Roniger, "in Zukunft nicht mehr jede Minute ein Kind in der ,Dritten Welt' erblinden muss".

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