Fallent: UVP für Temelin nur bei stillgelegtem Reaktor sinnvoll

Bedingungen der Espoo-Konvention für UVP-Plan - Österreich muß Parteienstellung erhalten

Wien, 2001-01-09 (fpd) - Der freiheitliche Umweltsprecher Abg. Ing. Gerhard Fallent forderte heute erneut die Abschaltung des Reaktors des AKW-Temelin, um die geplante UVP sinnvoll und aussagekräftig durchführen zu können. ****

Bei laufendem Betrieb würden die Prüfungsergebnisse verfälscht bzw. nicht vollständig sein, erklärte Fallent. Darüber hinaus müßten die Bedingungen zur Durchführung der UVP nach der Espoo-Konvention erfolgen, damit Österreich eine garantierte Parteienstellung als Nachbarland erhalte. Wenn Österreich keine Parteienstellung erhalte, so Fallent, sei dies die Prolongierung des Bruchs des Melker Abkommens. Bereits mit dem Anschluß des AKW Temelin an das tschechische Netz sei das Abkommen gebrochen worden. (Schluß)

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