ÖGB-Frauen fordern breite Debatte über Kindergeld

Die Regierung soll endlich zu einheitlicher Linie finden

Wien (ÖGB). "Die Verwirrung um das Kindergeld für alle hat heute durch die Aussagen von Finanzminister Grasser ihren Höhepunkt erreicht. Offensichtlich weiß innerhalb der FPÖ die rechte Hand nicht was die linke macht", zeigte sich Sylvia Ledwinka, Frauensekretärin im ÖGB, über die Widersprüche in der Koalitionslogik verwundert.++++

Ledwinka fordert die Regierung auf, endlich die Fakten auf den
Tisch zu legen, statt ständig neue Varianten des Kindergelds ins Spiel zu bringen: "Für die Bevölkerung wird die Situation immer unerträglicher. Wie sollen sich Mütter und Väter bei diesem ständigen Hin und Her noch zurechtfinden?"

Es sei auch kein Zeichen von Professionalität, wenn selbst
Grasser im Zusammenhang mit dem geplanten Kindergeld, von vielen offenen Fragen sprechen müsse. "Die Regierung agiert und kommuniziert in der Frage Kindergeld völlig planlos. Damit die notwendige Diskussion der geplanten Maßnahmen stattfinden kann, muss endlich ein einheitlicher Vorschlag von der Regierung kommen. Derzeit kennt sich niemand mehr aus - ein absolut unzumutbarer Zustand", so Ledwinka abschließend. (hk)

ÖGB, 8. Jänner 2001
Nr. 12

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Heidemarie Kargl
Tel. (01) 534 44/480 DW
Fax.: (01) 533 52 93

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB