- 08.01.2001, 12:30:58
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Österreich startet "Road Show" in den USA
US-Botschafterin Hall, WKÖ-Generalsekretär Stv. Winkler und ABA-Kleinrath werben in Dallas, Salt Lake City und Denver für Österreich als Wirtschaftspartner
Wien(PWK008) Um den amerikanischen Firmen und Investoren die
Attraktivität Österreichs als Exportland noch schmackhafter zu machen
begeben sich US-Botschafterin Kathryn Hall, der stv. Generalsekretär
der Wirtschaftskammer Österreich Egon Winkler und der Direktor für
Nordamerika von der Austrian Business Agency Günter Kleinrath auf
Werbetour in die USA. "Die Vereinigten Staaten von Amerika sind
Österreichs weitaus wichtigster Überseemarkt und der drittwichtigste
Handelspartner weltweit", erklärt Winkler. "Unsere Exporte dorthin
stiegen in den letzten Jahren immer wesentlich stärker als unsere
Gesamtexporte. Von Jänner bis September 2000 erhöhten sich die
Ausfuhren um 26,3 Prozent, die Importe um 15,3 Prozent." Damit dürfte
Österreich mit den USA 2000 ein Außenhandelsvolumen von rund 100 Mrd
Schilling erreichen und unsere negative Handelsbilanz verbessern,
rechnet Winkler.
Die "Austrian Road Show", die darauf zugeschnitten ist, den
Amerikanern Österreich als einen modernen Wirtschaftsstandort mit
hochqualifizierten Fachkräften vorzustellen und die
Geschäftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern auszuweiten, beginnt
mit 12. Jänner 2001 in Dallas, Texas. Am 15. und 16. Jänner führt sie
die Delegation weiter nach Salt Lake City, Utha, Austragungsort der
nächsten Winterolympiade, und endet am 17. Jänner in Denver,
Colorado.
Österreich punktet am amerikanischen Markt vor allem mit Maschinen
und Fahrzeugen, die über 50 Prozent der österreichischen US-Exporte
ausmachen. Weiters werden in großem Umfang auch medizinische und
pharmazeutische Produkte, elektrische Geräte, Eisen und Stahl sowie
Metallwaren exportiert. Seit 1995 hat Österreich Marktanteile in den
USA dazu gewonnen und sich in der Statistik der wichtigsten
Lieferländer auf Platz 38 verbessert.
Bei den Direktinvestitionen zählen die USA zu den fünf wichtigsten
Partnerländer Österreichs. Der akkumulierte Gesamtwert der
US-Investitionen in Österreich betrug 1998 USD 3,84 Mio, während
österreichische Firmen in den USA über USD 4,8 Mio für
Unternehmensbeteiligungen und -gründungen ausgaben.
Laut Statistik der vier österreichischen Außenhandelsstellen in den
USA bestehen zur Zeit rund 370 Vertriebs- und
Produktionsniederlassungen von 263 österreichischen Mutterunternehmen
in den USA. In diesen Firmen sind mehr als 8.000 Personen
beschäftigt. In Österreich sind wiederum fast 30.000 Personen bei
etwa 600 amerikanischen Firmen angestellt. (Ne)
Rückfragehinweis: Dr. Peter Athanasiadis
Wirtschaftskammer Österreich
AW-Referat Nordamerika
Tel: 01/50105-4204
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