Österreich startet "Road Show" in den USA

US-Botschafterin Hall, WKÖ-Generalsekretär Stv. Winkler und ABA-Kleinrath werben in Dallas, Salt Lake City und Denver für Österreich als Wirtschaftspartner

Wien(PWK008) Um den amerikanischen Firmen und Investoren die Attraktivität Österreichs als Exportland noch schmackhafter zu machen begeben sich US-Botschafterin Kathryn Hall, der stv. Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich Egon Winkler und der Direktor für Nordamerika von der Austrian Business Agency Günter Kleinrath auf Werbetour in die USA. "Die Vereinigten Staaten von Amerika sind Österreichs weitaus wichtigster Überseemarkt und der drittwichtigste Handelspartner weltweit", erklärt Winkler. "Unsere Exporte dorthin stiegen in den letzten Jahren immer wesentlich stärker als unsere Gesamtexporte. Von Jänner bis September 2000 erhöhten sich die Ausfuhren um 26,3 Prozent, die Importe um 15,3 Prozent." Damit dürfte Österreich mit den USA 2000 ein Außenhandelsvolumen von rund 100 Mrd Schilling erreichen und unsere negative Handelsbilanz verbessern, rechnet Winkler.

Die "Austrian Road Show", die darauf zugeschnitten ist, den Amerikanern Österreich als einen modernen Wirtschaftsstandort mit hochqualifizierten Fachkräften vorzustellen und die Geschäftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern auszuweiten, beginnt mit 12. Jänner 2001 in Dallas, Texas. Am 15. und 16. Jänner führt sie die Delegation weiter nach Salt Lake City, Utha, Austragungsort der nächsten Winterolympiade, und endet am 17. Jänner in Denver, Colorado.

Österreich punktet am amerikanischen Markt vor allem mit Maschinen und Fahrzeugen, die über 50 Prozent der österreichischen US-Exporte ausmachen. Weiters werden in großem Umfang auch medizinische und pharmazeutische Produkte, elektrische Geräte, Eisen und Stahl sowie Metallwaren exportiert. Seit 1995 hat Österreich Marktanteile in den USA dazu gewonnen und sich in der Statistik der wichtigsten Lieferländer auf Platz 38 verbessert.

Bei den Direktinvestitionen zählen die USA zu den fünf wichtigsten Partnerländer Österreichs. Der akkumulierte Gesamtwert der US-Investitionen in Österreich betrug 1998 USD 3,84 Mio, während österreichische Firmen in den USA über USD 4,8 Mio für Unternehmensbeteiligungen und -gründungen ausgaben.

Laut Statistik der vier österreichischen Außenhandelsstellen in den USA bestehen zur Zeit rund 370 Vertriebs- und Produktionsniederlassungen von 263 österreichischen Mutterunternehmen in den USA. In diesen Firmen sind mehr als 8.000 Personen beschäftigt. In Österreich sind wiederum fast 30.000 Personen bei etwa 600 amerikanischen Firmen angestellt. (Ne)

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