• 03.01.2001, 11:20:33
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  • OTS0104

ARBÖ: Staupunkte werden sich auf an den Reisewochenenden 2001 nicht ändern=

Wien (ARBÖ) - Das Ende der Weihnachtsferien wird den Autofahrern
ein verspätetes und nicht allzu erfreuliches Weihnachtsgeschenk
bringen. Die Mitarbeiter des ARBÖ-Informationsdienstes rechnen mit
sehr starkem Verkehrsaufkommen vor allem in den westlichen
Bundesländern.

Eines wird sich jedoch im neuen Jahr nicht ändern: Die Staupunkte
werden nach wie vor die gleichen sein. So wird man laut ARBÖ vor
allem auf der Fernpassstrecke mit Staus rechnen müssen. Aber auch auf
der A13, Brennerautobahn, sollte man vor der Mautstelle Schönberg
Staus einplanen. Auch über das deutsche Eck wird es nur mehr sehr
langsam weitergehen. So wird man schon auf der A12, Inntalautobahn,
in Richtung Deutschland vor Kiefersfelden mit kilometerlangen Staus
rechnen müssen. In weiterer Folge wird es auch auf der deutschen A93
bis Rosenheim sehr zähen Kolonnenverkehr geben.

Sehr starkes Verkehrsaufkommen wird es auch auf der A10,
Tauernautobahn, geben. Vor allem rund um Bischofshofen sollte man
längere Verzögerungen einplanen. Sowohl der Reiseverkehr, als auch
der Andrang zum letzten Bewerb der Skispringer-Vier-Schanzen-Tournee,
werden hier vor Behinderungen sorgen.

Sicher nach Hause aus den Weihnachtsferien=

Die ARBÖ-Experten haben für die sichere Heimfahrt aus den
Weihnachtsferien Tipps zusammengestellt:

- Beim Beladen des Kofferraums ist darauf zu achten, dass das
schwere Urlaubsgepäck möglichst weit vorne und so weit unten wie
möglich verstaut wird. Bei Kombifahrzeugen darf das Gepäck nicht die
Oberkante der Sitzbank überragen. Legen Sie daher auf keinen Fall
scharfkantige Snowboards ungesichert auf das restliche Gepäck und
achten Sie darauf, dass auch die Schlitten am Dachträger richtig
montiert sind. Weiters sollten Autoapotheke, Pannendreieck und
Schneeketten griffbereit bleiben.

- Achten Sie darauf, dass die Ski am Skiträger immer sicher
montiert sind. Die Skispitzen sollen nach rückwärts stehen, damit
weniger Luftwiderstand entsteht. Die Befestigung sollte straff
sitzen, damit sich kein Ski lösen und nachkommende Autofahrer
gefährden kann. Überprüfen Sie regelmäßig die Befestigung der
Skiträger.

- Immer wieder unterschätzen Autofahrer das Sicherheitsrisiko,
dass Sie bei zu dichtem Auffahren eingehen. Der ARBÖ appelliert an
die Autofahrer, gerade jetzt, im Winter, ganz besonders auf
ausreichenden Sicherheitsabstand zum Vordermann zu achten. Wer den
Sicherheitsabstand zu gering hält, kann schnell einen Auffahrunfall
und in weiterer Folge eine Massenkarambolage verursachen.

- Ohne Sicherheitsgurt und Kinderrückhaltesystem unterwegs zu
sein, ist sträflicher Leichtsinn. Verwenden Sie daher unbedingt die
Sicherheitsgurte und die Kinderrückhaltesysteme, und planen Sie mit
Ihren Kinder Fahrtpausen ein.

Rückfragehinweis: ARBÖ-Informationsdienst, Thomas Haschberger

Tel.: (01) 89121-211
e-mail:[email protected]
Internet: http://www.arboe.at

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