• 03.01.2001, 11:16:32
  • /
  • OTS0099

Fast 6 Millionen Schilling für verbesserte Oberflächentechnik

Regionaler Technologiemanager, drei Jahre Laufzeit

St.Pölten (NLK) - Die NÖ Landesregierung beschloss kürzlich, dass
für das regionale Technologiemanagement für das Industrieviertel eine
Förderung von 5,93 Millionen Schilling an das Österreichische
Forschungszentrum Seibersdorf Ges.m.b.H. gewährt wird. Die Förderung
wird sich speziell der Oberflächentechnik im Triestingtal annehmen
und läuft von 2001 bis 2003 mit je rund 2 Millionen Schilling. Diese
Förderung ist ein weiteres Projekt der Technologieoffensive.

Im unteren Triestingtal, einer der ältesten Industrieregionen
Österreichs, war eine Reihe von Betrieben durch einen Strukturwandel
und durch die Globalisierung stark unter Druck geraten. Ein Großteil
der Betriebe war verstaatlicht und wurde vor etwa zwölf Jahren durch
Management-Buy-Out privatisiert. Nach einer ersten Periode der
Anpassung sind nun tragfähige Voraussetzungen für eine offensive,
zukunftsorientierte Entwicklung geschaffen worden. Regionale
Kooperationen wie der Innovationsverbund Triestingtal entwickelten
sich. Ursprünglich mit dem Bund gemeinsam gedacht, soll jetzt durch
ein neues, innovatives Landesprojekt die Oberflächentechnik im
Triestingtal erschlossen und verbessert werden, meinte auch der
zuständige Landesrat Ernest Gabmann. Ein regionaler
Technologiemanager soll zum Einsatz kommen. Das Projekt soll drei
Jahre lang laufen.

Die Innovation nachhaltig anzukurbeln, die Kooperation auf dem
Technologiesektor zu fördern, um das Synergiepotenzial zu nutzen, und
eine regionale Keimzelle für den Austausch von Wissen und Information
zu schaffen, muss das Ziel dieses Projektes sein. Die Verbesserung
der Oberflächengüte durch vermehrte Härte, aber auch eine bessere
Verschleißfestigkeit und weniger Korrosion sind dabei eine ständige
Herausforderung für jeden Produzenten. Erreichte Werte sind
wesentliche und sogar den Ausschlag gebende Faktoren für einen
wirtschaftlichen Erfolg. Da die meisten Betriebe wegen der langen
Erfahrung einen Wissensvorsprung beim Metall und besonders bei der
Oberflächentechnik haben, wird man durch eine Weiterentwicklung eine
wichtige Voraussetzung für die Zukunft der Betriebe schaffen.
Langfristig will man die Region zum "Silicon Valley der
Oberflächentechnik" machen.

Das regionale Technologiemanagement steht in enger Zusammenarbeit
mit dem Forschungszentrum Seibersdorf und dem Kompetenzzentrum ECHEM.
Für die erste Zeit wird das Technologiemanagement beim gemeinnützigen
Verein "Innovationsverbund Triestingtal" untergebracht. Später soll
eine Ausweitung der Aktionen in ganz Niederösterreich möglich sein.

Beispiele von Problemen, die durch verbesserte Oberflächentechnik
beseitigt werden sollen, sind eine Reparatur hochglanzpolierter
Stahloberflächen oder eine Beseitigung von Oberflächenfehlern an
Stahldrähten. Dabei sind in der ersten Phase des Projektes
Kooperationen mit jenen Unternehmen vorgesehen, die schon in der
Vergangenheit an Maßnahmen für eine verbesserte Oberflächentechnik
teilgenommen haben, wie etwa Berndorf Band GmbH & Co. KG, Berndorf F.
A. S. GmbH & Co. KG, Enzesfeld-Caro-Metallwerke AG, Hirtenberger AG,
K.T.C. Fluid Control GmbH, Neumayer GmbH und Schoeller Bleckmann
Oilfeld Technology GmbH & Co. KG. Später werden weitere Unternehmen
dieser Region mitarbeiten. Auch sollen jährlich Berichte über das
Projekt erscheinen.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12312

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK/NLK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel