Für Ihre Gesundheit!

Wien (OTS) - Mehr als 600.000 Österreicher und Österreicherinnen haben im Vorjahr eine Gesundenuntersuchung gemacht. Das sind etwa zwölf Prozent aller Österreicher über 19 Jahre. 1993 waren es noch weniger als neun Prozent. "Ein erfreulicher Trend. Doch die Frage ist, warum nicht mehr Menschen von dem Angebot einer Vorsorgeuntersuchung Gebrauch machen", sagt Dr. Susanne Schunder-Tatzber vom Österreichischen Roten Kreuz.
Die eigene Gesundheit hängt nicht vom behandelnden Arzt ab. Sie beginnt bei jedem Menschen selbst: eine ausgewogene Ernährung, Bewegung oder geistiges Training gehören ebenso dazu wie die Vorsorgeuntersuchung. Schunder-Tatzber:" Jeder in Österreich Versicherte ab dem 19. Lebensjahr hat das Recht, sich einmal im Jahr kostenlos über seinen Gesundheitszustand informieren zu lassen und gemeinsam mit dem Arzt ein Beratungsgespräch zu führen. Diese Gesundenuntersuchung kann helfen, sowohl Risikofaktoren für eine Krankheit als auch Krankheiten früh genug zu erkennen." So sind etwa die Heilungschancen bei Krebs um so höher, je früher die Erkrankung entdeckt wird.

Bei der Gesundenuntersuchung werden verschiedene Werte durch Urin-und Blutproben ermittelt. Ebenso kontrolliert werden Blutdruck, Pulsfrequenz, Kopf, Hals, Herz, Lunge, Leber, Milz, Nieren, Prostata, Brust, Wirbelsäule, Gelenke oder die Haut. Ziel ist es, die häufigsten Krankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, also Herzinfarkt, Schlaganfall, Raucherbein, Thrombosen und Embolien, oder Stoffwechselerkrankungen, wie z.B. Zuckerkrankheit, Fettstoffwechselstörungen (Cholesterin) und Gicht oder Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen. Für Frauen gibt es zusätzlich ein gynäkologisches Vorsorgeprogramm.

Der wichtigste Teil des Vorsorgeprogramms ist aber die eingehende Untersuchung durch den Arzt und das abschließende Gespräch über den Gesundheitszustand. Dabei geht es sowohl um die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten als auch um eventuelle Risikofaktoren, z.B. Erbkrankheiten. "Schon allein die Tatsache, dass mehr als die Hälfte aller Herz-Kreislauferkrankungen mit Todesfolge darauf zurück gehen, dass sie zu spät erkannt worden sind, sollte jedem zu denken geben. Wer rechtzeitig vorsorgt, dem bleibt viel Leid, vielleicht auch viel Schmerz und auch viel Geld erspart", so Schunder-Tatzber.

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