Strukturfonds: Land ist verlässlicher Partner der Gemeinden

LH Sausgruber und LR Stemer: Gezielte Förderung finanzschwacher Gemeinden

Bregenz (VLK) - Mit der von der Landesregierung kürzlich genehmigten 3. Verteilung 2000 haben die Förderungszusagen
aus dem Vorarlberger Strukturfonds bereits die Summe von
knapp 91,5 Millionen Schilling (6,6 Millionen Euro) erreicht.
Seit 1997 wurde somit ein Investitionsvolumen von mehr als
1,3 Milliarden Schilling (94,5 Millionen Euro) ausgelöst. Landeshauptmann Herbert Sausgruber dazu: "Die Bemühungen des Landes, gemeinsam mit dem Vorarlberger Gemeindeverband über
den Strukturfonds finanzschwache Kommunen zu unterstützen,
laufen sehr erfolgreich". ****

Der Strukturfonds wurde von Landeshauptmann Sausgruber
gemeinsam mit dem Gemeindeverband im Jahre 1997 initiiert, um finanzschwachen und strukturbedürftigen Gemeinden zusätzlich
zu helfen. Im Vordergrund stehen Projekte, die für
Grundausstattung und Erfüllung von Gemeinschaftsaufgaben in
den Gemeinden von besonderer Bedeutung sind. "Der
Strukturfonds hat sich als Instrument zur Finanzierung von Infrastrukturvorhaben vor allem in finanzschwachen
Kleingemeinden sehr bewährt", betont Landesrat Siegi Stemer
als langjähriger Bürgermeister aus Erfahrung.

Bisher 260 Projekte

Vom Land Vorarlberg und den Gemeinden wurden, seit der
Gründung des Strukturfonds, an 260 Vorhaben Fördermittel in
der Höhe von knapp 91,5 Millionen Schilling (6,6 Millionen
Euro) ausbezahlt bzw. zugesagt. Allein im Jahr 2000 sind für
66 Projekte Förderzusagen vom Land erteilt worden.

Die Landesregierung bewilligte in dieser dritten
Verteilung 2000 Strukturförderungen in Höhe von rund 9,3
Millionen Schilling (675.800 Euro). Finanzschwache Gemeinden
wie Damüls, Andelsbuch, Lingenau, Düns oder Viktorsberg
erhalten damit gezielte finanzielle Unterstützung für die Sanierung von Schulbauten, die Errichtung eines neuen
Gemeindeamtes oder eines Feuerwehrgerätehauses, die Sanierung
von Sport- und Spielplätzen sowie den Ankauf von
Feuerwehrautos.
(tm,nvl)

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