Bilanz 2000: Kärnten ist auf Zukunftskurs!

LH Haider: Kärnten ist reformfreudig - Aufwärtsentwicklung wird gesichert und weiter vorangetrieben

Klagenfurt (OTS) - Eine überaus positive Bilanz über das abgelaufene Jahr zog heute Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider. Kärnten präsentiert sich als ein überaus reformfreudiges und dynamisches Bundes-land. Nach erfolgten Mietensenkungen und Strompreissenkungen konnte die unmittelbar bevorstehende Realisierung des Kinderbetreuungsgeldes durch einstimmigen Regierungsbeschluss erreicht werden. Damit sei es gelungen, alle wichtigen Versprechen in die Tat umzusetzen, so Haider.

Soziales Kärnten

Kärnten ist Vorreiter in der Familienpolitik. Neben dem Familienpaket als größtes familienpolitisches Projekt wurden zahlreiche Weichenstellungen vorgenommen, um Kärnten sozialer zu gestalten. Das Sozialbudget wurde erneut aufgestockt, Erhöhungen gibt es bei Fahrt- und Heizkostenzuschüssen, eine Verdoppelung der Wohnbeihilfe vor allem für sozial benachteiligte Mieter und Mehrpersonen-Haushalte. Auch Kärntens kleine Pensionsbezieher bekamen einen "Weihnachtstausender".

Das neu errichtete "Bürgerbüro" im Amt der Kärntner Landesregierung hat sich seit seiner Eröffnung im Juni 2000 als zentrale Anlauf- und Servicestelle für Tausende Hilfesuchende als sehr erfolgreich erwiesen.

Technologie und Bildungsoffensive

Stark positive Entwicklungen verzeichnet die Technologie- und Bildungsoffensive, wobei auch am Technologiesektor großartige Beschäftigungs-zuwächse zu verzeichnen sind. Zielsetzung ist es, die Jugend sowie heimische Fachkräfte im Land optimal für die Herausforderungen der "new economy" auszubilden und im Land zu behalten. Einen großen Schwerpunkt bildet die Vernetzung aller Pflichtschulen durch die landesweite Aktion "Schulen ans Netz".

Zahlreiche Höhere Schulen erhielten zudem IT-Ausbildungsschwerpunkte. Hervorzuheben sind weiters die Fachhochschuloffensive, die Erweiterung der Bildungsangebote an der Universität, überbetriebliche Lehrwerkstätten, IT-Colleges, Partnerschaften zwischen Schulen und Betrieben sowie die Gründung des Vereins "Bildungsland Kärnten".

Noch nie gab es ein so ausgezeichnetes und vielfältiges Bildungsangebot. Dadurch ist es auch für internationale Investoren attraktiv, sich in Kärnten niederzulassen.

Einen wesentlichen Fortschritt stellt auch die Objektivierung bei der Besetzung der Leiterfunktionen an den Pflicht- und Berufsschulen dar, die ab dem kommenden Jahr durchgeführt werden wird. Damit wird erstmals politische Einflussnahme ausgeschlossen.

Stärkung der heimischen Wirtschaft

Der Landeshauptmann hebt insbesondere die positive Wirtschaftslage, die hohe Investitionsbereitschaft der Unternehmen und den höchsten Beschäftigungsstand seit 1945 hervor. Durch gezielte Maßnahmenpakete in Verbindung mit der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt ist es gelungen, das Einkommen der Kärntner Bevölkerung und damit auch die Kaufkraft für Kärntens Wirtschaft zu sichern. So ist auch der November-Arbeitslosenstand der niedrigste seit zehn Jahren. Durch die Lehrlings- und Jugendbeschäftigungsoffensive gibt es praktisch keine Jugendarbeitslosigkeit in Kärnten.

Konsequenter Schuldenabbau

Kärnten setzte und setzt tiefgreifende Reformschritte und beseitigt konsequent seine Schulden, um auch künftig die Aufwärtsentwicklung zu ermöglichen und sicherzustellen. Durch den massiven "historischen" Schuldenabbau, der ohne Steuererhöhungen erfolgt, wird Spielraum für notwendige Zukunftsinvestitionen geschaffen. Der Schuldenstand wird von 14,8 Milliarden Schilling auf vier Mia. reduziert, was einer Senkung der Prokopf-Verschuldung von 27.123 Schiling auf 7.313 Schilling entspricht. Die Schuldentilgung erfolgt durch entsprechende Bewertung und Einsatz des im Land vorhandenen Vermögens, wie etwa durch Verkauf der Wohnbauförderungsdarlehen oder den Verkauf der Kelag-Beteiligung.

Neue Schwerpunkte in der Kulturpolitik

Im Kulturbereich wurden wichtige Qualitätsschritte gesetzt. So wurde erstmals eine unabhängige Kunstankaufs-Jury ins Leben gerufen. Auch der Leiter der Kulturabteilung wurde erstmals mittels Objektivierungsverfahren ausgewählt. Die Musicalaufführungen auf der ausgebauten See-bühne waren ein voller Erfolg. Die Zahl der Musikschüler konnte stark erhöht werden, erstmals wurde auch eine Begabtenförderung eingerichtet. Die Landesgalerie wird demnächst ausgebaut und die Vorbereitungs-arbeiten für die Landesausstellung in Friesach sind voll im Laufen. Ein großer Erfolg für Kärnten waren auch die Feiern zum 80-Jahr-Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung, die auch umfassend dokumentiert wurden.

Neue Schritte in der öffentlichen Verwaltung

Im Bereich der öffentlichen Verwaltung wurde die Konzentration der 27 Verwaltungsstellen sowie eine grundlegende Organisationsreform eingeleitet. Zu- und Umbauten sowie ein Neubau in der Mießtalerstrasse und ein Technikzentrum (Flatschacher Straße) sind geplant.

Für die Planung des Verwaltungszentrums haben bereits 140 Architekten ihr Interesse bekundet. Die Landes-EDV wird ausgegliedert. Das Ziel sind generell schlanke und effiziente Verwaltungsstrukturen.

Volksgruppen und Minderheitenpolitik

In Stift Ossiach wurde das Minderheitenforschungszentrum CIFEM eröffnet. Auch ein neues Volksgruppenbüro wurde geschaffen. Wichtige An-liegen zugunsten der Volksgruppe sind vor dem Abschluß.

Die Vorbereitungen zur Schaffung eines Alpen-Adria-Generalsekretariates laufen. Auch die Aktivitäten der senza-confini-Gesellschaft und des EU-Netzwerks werden verstärkt. Kärnten baut seine grenzüberschreitenden Kooperationen im Sinne einer aktiven Nachbar-schaftspolitik weiter aus (Schluss).

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