- 29.12.2000, 11:04:28
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- OTS0088
Neue Bohrung nach CO2 in Bad Schönau
3,857 Millionen Schilling Regionalförderung genehmigt
St.Pölten (NLK) - Mit CO2-Anwendungen für Herz- und
Kreislaufindikationen, Durchblutungsstörungen und Gefäßerkrankungen
hat sich der Kurort Bad Schönau in den vergangenen Jahren erfolgreich
am Gesundheitstourismus-Markt behauptet. Die Auslastung der Therapie-
und Beherbergungseinrichtungen konnte laufend gesteigert werden,
derzeit verzeichnet man rund 170.000 Nächtigungen.
Nach mittlerweile 30 Jahren Nutzung ist die bestehende Quelle an
ihrer Kapazitätsgrenze angelangt und entspricht nicht mehr dem
aktuellen Stand der Technik. Um die CO2-Versorgung langfristig zu
sichern und den Wettbewerbsvorteil gegenüber den europäischen
Mitbewerbern nicht aus der Hand zu geben, soll nun eine
Neuerschließung des Heilmittels durchgeführt werden.
Für die Niederbringung einer Bohrung in rund 500 Meter Tiefe,
dreimonatige Pumpversuche, ein technisch-geologisches Gutachten sowie
die Errichtung von Brunnenhaus, Leitungen und
Dauerfördereinrichtungen hat die NÖ Landesregierung einen Zuschuss
von 3,857 Millionen Schilling aus dem Regionalförderungsbudget
bewilligt. Insgesamt belaufen sich die Kosten des Vorhabens auf
10,314 Millionen Schilling, für Dezember 2001 ist die Fertigstellung
geplant.
Durch diese Maßnahme kann sowohl eine langfristige Absicherung von
rund 700 Arbeitsplätzen in der Gemeinde Bad Schönau als auch die
Absicherung von Arbeitsplätzen in Zulieferbetrieben der Region
erreicht werden. Die zukünftige Quellennutzung erfolgt in Fortführung
des bisherigen Fördervertrages zu je 50 Prozent durch die Kurbetrieb
Landsknechte GmbH. sowie die Kurhotelbetriebs GmbH.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12175
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