- 29.12.2000, 10:53:36
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"Drehort Niederösterreich"
LH Pröll: Land verstärkt die Filmförderung
St.Pölten (NLK) - "Niederösterreich wird als Drehort immer
beliebter, und wir wollen diese Entwicklung nach besten Kräften
fördern, auch um das heimische Filmschaffen zu unterstützen", betont
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Auf seinen Antrag hat die NÖ
Landesregierung die Förderung von kulturellen, wirtschaftlich und
touristisch für das Land bedeutsamen Filmprojekten kräftig erhöht.
Betrug sie bisher jährlich 10 Millionen Schilling, so stehen 2001 15
Millionen Schilling zur Verfügung. Der Landeshauptmann begründet
diese Erhöhung auch mit den Image- und Werbeeffekten für das Land,
die von Fernseh- und Kinofilmen, die auch international eingesetzt
werden, ausgehen. Außerdem lösen die Dreharbeiten im Land eine
beträchtliche Umwegrentabilität aus. In den letzten Wochen wurden
aufgrund von Empfehlungen des vom Land eingerichteten
Gutachtergremiums wieder für drei Vorhaben Finanzierungsbeiträge
bewilligt.
Die dritte Staffel der TV-Serie "Julia - Eine ungewöhnliche Frau"
mit Christiane Hörbiger wird vom Land mit 3 Millionen Schilling
gefördert. Landeshauptmann Pröll: "Gerade diese auch in Deutschland
sehr erfolgreiche Serie hat im Weinviertel und besonders im Retzer
Land einen Tourismus-Boom ausgelöst, der in diesem Grenzland von
größter Bedeutung ist."
Mit 1,3 Millionen Schilling wird der Fernsehspielfilm "Polt muss
weinen" nach dem gleichnamigen Weinviertel-Kriminalroman von Alfred
Komarek unterstützt. Drehort ist das Pulkautal, im Norden bis zur
tschechischen Grenze, im Osten bis Zwingendorf, im Süden bis
Mailberg, im Westen bis Alberndorf. Die Hauptrolle des
Gendarmerie-Inspektors Polt spielt Erwin Steinhauer.
Ein künstlerisch besonders interessantes Projekt, so
Landeshauptmann Pröll, ist der Fernsehspielfilm "Spiel im
Morgengrauen" nach der gleichnamigen Novelle von Arthur Schnitzler.
Er wird fast zur Gänze im Raum Reichenau an der Rax gedreht. Die
Besetzung mit Fritz Karl, Johanna Wokalek und Karlheinz Hackl
verspricht höchsten Fernseh- und Theaterstandard. Die Filmförderung
des Landes beträgt 1,5 Millionen Schilling.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200-2180
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