- 21.12.2000, 16:00:29
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WOLFMAYR: WIR BLICKEN AUF EIN ERFOLGREICHES KULTURJAHR 2000 ZURÜCK ÖVP-Kultursprecherin zieht Bilanz
Wien, 22. Dezember 2000 (ÖVP-PK) Die neue Bundesregierung kann mit
Stolz und Freude auf ein erfolgreiches Kulturjahr 2000 zurückblicken.
Gerade im Kulturbereich konnten innerhalb dieser relativ kurzen Zeit
bereits wesentliche Beschlüsse erreicht werden, die von der SPÖ zwar
immer versprochen, aber nie realisiert wurden", sagte ÖVP-
Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr heute, Freitag, und nannte
als Beispiel die Buchpreisbindung oder auch die
Künstlersozialversicherung.****
"Der erste große Wurf gelang der neuen Regierung mit der
gesetzlichen Regelung zur Buchpreisbindung", betonte Wolfmayr in
einer "persönlichen politischen Bilanz über dieses erste Jahr der
neuen Koalitionsregierung": "Diese vom damals zuständigen SPÖ-
Staatssekretär Wittmann viele Jahre verschleppte Maßnahme wurde von
der neuen Koalition in wenig mehr als drei Monaten realisiert. Ein
Gesetz, mit dem alle Beteiligten, die mit dem Kulturgut Buch zu tun
haben - Händler, Verleger, Autoren und Konsumenten - zufrieden sind.
Diese gesetzliche Regelung, die sowohl den klassischen
konventionellen Buchhandel als auch den nationalen Internethandel
einbezieht, hat zum Ziel, für eine Übergangszeit von fünf Jahren die
Vielfalt und Differenziertheit des österreichischen Buchmarktes zu
gewährleisten", so die Schriftstellerin und Buchhändlerin Wolfmayr.
Als weiteren Meilenstein bezeichnet die Kultursprecherin das mit
1. Jänner 2001 in Kraft tretende Gesetz zur
Künstlersozialversicherung. Aufgrund dieser gesetzlichen Regelung
werden - so Wolfmayr - etwa 50 Prozent der in Betracht kommenden
12.000 Kunstschaffenden Anspruch auf Beitragszuschuss zur
Pensionsversicherung haben. Die Künstler erhalten dabei bis zu 12.000
Schilling pro Jahr, was bei unteren Einkommen den vollen
Pensionsbeitrag abdeckt.
HOHE WERTIGKEIT FÜR KUNST UND KULTUR
Positiv beurteilt Wolfmayr auch, dass entgegen aller "Unkenrufen
aus den Oppositionsbänken und Kritikerreihen" das Kunstbudget für die
Jahre 2001/2002 gleich bleibt bzw. sogar leicht steigt. "Im Vergleich
mit den anderen Ressorts ist dies zweifelsfrei als Erfolg zu werten
und beweist einmal mehr den hohen Stellenwert, die diese
Bundesregierung dem Thema Kunst und Kultur beimißt".
Besonders wichtig erscheint der ÖVP-Kultursprecherin in diesem
Zusammenhang auch die Möglichkeit der mehrjährigen Planung. "Die
Verwendungszusagen für zwei Jahre und damit eine bessere
Kalkulierbarkeit für die Kunstschaffenden sind ein enormer Gewinn für
die Kunstschaffenden unseres Landes", so Wolfmayr. Der Zeitraum der
Doppelbudgets sollte ihrer Meinung nach unbedingt auch dahin genutzt
werden, ein mehrjähriges Fördermodell im Bereich der Kunstförderung
auszuarbeiten, wie dies im Koalitionsabkommen bereits angekündigt
würde.
Die Bilanz für das Jahr 2000 zeige gerade im Kulturbereich ganz
deutlich, was "neu Regieren" heißt: Keine langen Ankündigungen, keine
leeren Versprechungen, kein Hinhalten, sondern Entscheidungen treffen
und diese gezielt und rasch umsetzen", sagte Wolfmayr abschließend.
(Schluss)
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