EU-Erweiterung: Sausgruber begrüßt Schröder-Initiative

EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit: "Sieben Jahre Übergangsfrist wäre sehr vernünftig"

Bregenz (VLK) - Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert
Sausgruber begrüßt den vom deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder getätigten Vorschlag einer Begrenzung der Arbeitnehmerfreizügigkeit nach der Erweiterung der EU.
Sausgruber unterstützt vor allem die von Schröder
vorgeschlagene Übergangsfrist von sieben Jahren. ****

Für Sausgruber sind Übergangsfristen "ein wesentlicher Schwerpunkt bei den Beitrittsverhandlungen": "Es muss einzelfallbezogene und maßgeschneiderte Lösungen geben, nachvollziehbare Begründungen müssen vorliegen und es braucht realistische Zeitpläne". Aufgrund einer EU-Studie könne man
davon ausgehen, dass bei allen Verhandlungspartnern
Verständnis für die Sensibilität der Frage der Personenfreizügigkeit gerade für Österreich besteht.

Laut Landeshauptmann Sausgruber wäre eine sofort wirksame uneingeschränkte Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den künftigen EU-Mitgliedstaaten für den Arbeitsmarkt der EU
nicht zu verkraften.
(so/pam,nvl)

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