• 21.12.2000, 15:24:21
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  • OTS0234

EU-Erweiterung: Sausgruber begrüßt Schröder-Initiative

EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit: "Sieben Jahre Übergangsfrist wäre sehr vernünftig"

Bregenz (VLK) - Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert
Sausgruber begrüßt den vom deutschen Bundeskanzler Gerhard
Schröder getätigten Vorschlag einer Begrenzung der
Arbeitnehmerfreizügigkeit nach der Erweiterung der EU.
Sausgruber unterstützt vor allem die von Schröder
vorgeschlagene Übergangsfrist von sieben Jahren. ****

Für Sausgruber sind Übergangsfristen "ein wesentlicher
Schwerpunkt bei den Beitrittsverhandlungen": "Es muss
einzelfallbezogene und maßgeschneiderte Lösungen geben,
nachvollziehbare Begründungen müssen vorliegen und es braucht
realistische Zeitpläne". Aufgrund einer EU-Studie könne man
davon ausgehen, dass bei allen Verhandlungspartnern
Verständnis für die Sensibilität der Frage der
Personenfreizügigkeit gerade für Österreich besteht.

Laut Landeshauptmann Sausgruber wäre eine sofort wirksame
uneingeschränkte Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den
künftigen EU-Mitgliedstaaten für den Arbeitsmarkt der EU
nicht zu verkraften.
(so/pam,nvl)

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