Billigstbieterprinzip bringt Bauwirtschaft in Bedrängnis

Das Vergabewesen von Bauaufträgen in Österreich zeichnet finanziell gespannte Zukunft / Apell an Bund und Länder

Wien (OTS) - Nach Auskunft des Instituts für Gewerbe- und Handelsforschung im Kurier vom 18. Dezember 2000, drückt der harte Konkurrenzkampf in der Bauwirtschaft die Gewinne seit 1995 in fast nicht mehr finanzierbare Ausmaße. Die Auswirkungen zeigen sich in 908 Insolvenzen alleine 1999, davon entfielen 401 auf Wien.

Der von der Branche als dringend notwendig erachtete Ansatz lautet "Vom Billigstbieter- zum Bestbieterprinzip". Diese Ansicht teilen auch die Universale-Bau Vorstandsdirektoren Ing. Johann Mauch und Mag. Heinz Fellner. "Qualitätsarbeit hat Ihren Preis. Was in anderen Branchen eine Selbstverständlichkeit ist, wird in der Baubranche von den Auftraggebern unterbunden. Dabei wird es immer unrealistischer, mit absoluten Tiefstpreisen in den Markt zu gehen. Durch die latente Gefahr, das zum Beispiel Subunternehmer während eines Projektes in unerwarteten Konkurs gehen könnten, ist eine Preisgarantie ohnehin nicht möglich."

Der Apell von Mag. Fellner an die öffentliche Hand lautet: "Um einen fairen Wettbewerb sicher zu stellen und klare Fronten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer zu schaffen, ist es an der Zeit die Vergabekultur in Österreich zu heben. Die Qualität der Ausschreibungen muss endlich an europaweit gültige Standards und Normen orientiert werden."

"Bund und Länder müssen erkennen, dass eine funktionierende Bauwirtschaft ein wesentlicher Bestandteil unser Wirtschaft ist", betont Ing. Mauch die Wichtigkeit eines Umdenkprozesses. Letztendlich sind alleine in Wien 57.000 Arbeiter und Angestellte in der Bauwirtschaft beschäftigt.

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