"Das Beste zur schönsten Zeit": Spitzenfilme zu Weihnachten im ORF

Wien, (OTS) - Das Beste zur schönsten Zeit: Weihnachten mit Spitzenfilmen im ORF, das ist gewegendes, großes Kino: "Wieder allein zu Haus", "Die Hochzeit meines besten Freundes", "James Bond - Der morgen stirbt nie", "Tarzan und Jane", "Flubber", "Alien - Die Wiedergeburt", "Sieben Jahre in Tibet" und "Jackie Brown" sind die Spitzenfilme rund ums Fest der Familie neben dem erfolgreichsten Kinofilm aller Zeiten: "Titanic":

Das Filmereignis am Christtag - der erfolgreichste Film aller Zeiten steht am Montag, dem 25. Dezember, um 20.15 Uhr auf dem Programm von ORF 1 - "Titanic" (Fernseh-Premiere): 10. April 1912, der Beginn vom Ende einer unsterblichen Liebesgeschichte. Leonardo DiCaprio ruft "Ich bin der König der Welt" auf dem Bug der Titanic, die ihn nach Amerika und in ein neues Leben bringen soll. Das beginnt nur wenige Stunden später: Die schöne Erste-Klasse-Passagierin Rose DeWitt Bukater (Kate Winslet) klettert über die Reling, um sich in die Tiefe zu stürzen. Jack kann die junge Frau gerade noch davon abhalten und verliebt sich - ganz unstandesgemäß - in die Tochter aus gutem Hause. Während Rose und Jack ihre Gefühle füreinander entdecken, steuert der Ozeanriese in der bitterkalten Aprilnacht auf einen Eisberg zu. Auch wenn der Mythos um die Titanic weiterlebt, den Untergang kann man sich nach diesem Film nur noch so vorstellen, wie Cameron ihn ausgemalt hat. Mit ungeheurem Aufwand (285 Millionen Dollar Produktionskosten), einem fanatischen Perfektionismus, der die detailgetreue Rekonstruktion des Schiffes ermöglichte, entstand 1997 mehr als ein Kostüm- und Katastrophenfilm: James Cameron entwirft in monumentalen Bildern ein Szenario von tiefsten Gefühlen und menschlichem Versagen vor dem Hintergrund der Katastrophe. "Titanic" ist großes, episches Kino, prämiert mit elf Oscars und mit beinahe zwei Milliarden Dollar Einspielergebnis der erfolgreichste Film aller Zeiten. Am Dienstag, dem 26. Dezember, um 15.00 Uhr in ORF 1 wird der Film wiederholt.

Weitere Filmhighlights zu Weihnachten
Nicht Macaulay Culkin sondern Alex D. Linz ist "Wieder allein zu Haus", "Die Hochzeit meines besten Freundes" macht Julia Roberts zu schaffen, in "James Bond - Der Morgen stirbt nie" steht Pierce Brosnan wieder im Dienste Ihrer Majestät, und Robin Williams erfindet "Flubber" - grasgrün, quick-dynamisch, sympathisch und ein Rhythmusgefühl wie Fred Astaire. Golden-Globe-Gewinner Brad Pitt ist der österreichische Berg-Exzentriker Heinrich Harrer, der "Sieben Jahre in Tibet" verbrachte, Blaxploitation-Queen Pam Frier ist "Jackie Brown", Casper van Dien und Jane March sind "Tarzan und Jane" und Sigourney Weaver ist die Mutter eines Aliens - in "Alien - Die Wiedergeburt".

"Wieder allein zu Haus" (Fernseh-Premiere) am Samstag, dem 23. Dezember, um 20.15 Uhr in ORF 1: Trau keinem unter zehn - das sollten die Bösewichter dieser Welt eigentlich seit Macaulay Culkin wissen. Gemeinerweise bekam der kindliche Albtraum aller Einbrecher seinen Stimmbruch. Alex D. Linz ("Tage wie dieser") avancierte 1997 zum neuen Räuberschreck. Die Ausgangslage zu knapp 90 Minuten flotten Familien-Humors voller Slapstick: Der achtjährige Alex muss wegen Windpocken das Bett hüten und bekommt ein ferngesteuertes Spielzeugauto geschenkt. Was er nicht weiß: Im Auto versteckt sich ein brisanter Mikrochip, auf den es vier gefürchtete Räuber abgesehen haben.

"The Sound of Music - Meine Lieder meine Träume" (ORF-Premiere) am Montag, dem 25. Dezember, um 14.20 Uhr in ORF 2: Dieser Film prägte das Bild Österreichs in den USA wie kein anderer. Julie Andrews ("Viktor/Victoria") tanzt auf einer Wiese und singt schuldlos und rein "Edelweiß" - für Millionen US-Amerikaner die heimliche Hymne der Alpenrepublik. 1965 vom zweifach Oscar-gekrönten Regisseur Robert Wise ("West Side Story") verfilmt, erhielt das Musical fünf Oscars und war für fünf weitere nominiert. Wise verfilmte die bekannte Geschichte der Salzburger Familie Trapp, die vor den Nazis in die USA floh. Die junge Novizin Maria (Julie Andrews) hat das Kloster verlassen, um sich als Gouvernante der Kinder des verwitweten Barons von Trapp (Christopher Plummer) anzunehmen. Mit ihrer Begeisterung für Musik gewinnt sie die Herzen ihrer Zöglinge im Handumdrehen. Deren Zuneigung folgt nach anfänglichen Turbulenzen und Missverständnissen die Liebe des Barons. Die Hochzeitsglocken läuten. Wenig später bedrohen Weltwirtschaftskrise und Nationalsozialisten das junge Familienglück. Doch Maria hat die rettende Idee. Die rührigen Melodien von Richard Rodgers und Irwin Kostal sind ein weltweiter Fixpunkt des Weihnachtsfestes.

"Die Hochzeit meines besten Freundes" (Fernseh-Premiere) am Dienstag, dem 26. Dezember, um 20.15 Uhr in ORF 1: Eine amüsante Liebeskomödie am Stephanitag: Julia Roberts ist in Liebesnot, denn erst als ihr "Buddy" Michael (Dermont Mulroney) eine andere heiraten will, merkt die Restaurantkritikerin Julianne (Julia Roberts), dass sie ihren Freund liebt. Da kennen einander Julianne und Michael seit Jahren, beide wissen über die Gefühle des anderen genau Bescheid, aber dann der Schock: Juliannes bester Freund Michael will die Millionenerbin Kimmey (Cameron Diaz) heiraten. Schnurstracks reist sie an den Ort des Geschehens. Doch die zukünftige Braut hat ihren Michael bereits fest um den Finger gewickelt. Julianne setzt unter der Regie von P. J. Hogan, der mit "Muriel’s Wedding" bereits Hochzeitserfahrung sammelte, alle Hebel in Bewegung, um mit zahlreichen Intrigen und Lügengeschichten das Fest noch platzen zu lassen zu lassen.

"James Bond - Der Morgen stirbt nie" (Fernseh-Premiere) am Freitag, dem 29. Dezember, um 20.15 Uhr in ORF 1: Das 18. Abenteuer des Agenten im Dienst Ihrer Majestät: Pierce Brosnans ist zum zweiten Mal Bond, James Bond. Medienzar Elliot Carver (Jonathan Pryce) schürt mit Hilfe seines Super-Atom-U-Bootes einen potenziellen Krieg zwischen China und Großbritannien. Dieser soll nicht nur die Auflage seiner Zeitung "Der Morgen" steigern, sondern ihm darüber hinaus die medialen Exklusivrechte für das Reich der Mitte sichern. Schon ist Geheimagent James Bond (Pierce Brosnan) zur Stelle. Mit der kampfsport-erprobten Wai Lin (Michelle Yeoh) muss er dem machtgierigen Carver, ein würdiger, gigantomanischer Nachfolger ehemaliger 007-Widersacher, endgültig den Garaus machen. 1997 von Roger Spottiswoode ("Under Fire") inszeniert, beweist Bond, dass auch nach dem Kalten Krieg noch jede Menge Arbeit auf einen Superagenten wartet. Mit Teri Hatcher, Judi Dench und Desmond Llewelyn.

"Dragonheart" am Samstag, dem 30. Dezember, um 20.15 Uhr in ORF 1:
England, im Jahre 984: Dennis Quaid als tugendhafter Ritter Bowen. Der Drache Draco rettet Bowens Schützling Prinz Einon das Leben. Doch als Einon als König Tyrannei über das Land bringt, glaubt Bowen, Draco hätte ihn vergiftet, und wird zum Drachentöter. Als er dem Ungeheuer gegenübersteht, erkennt er die Wahrheit: Einon trägt einen Teil von Dracos Drachenherz in sich, so konnte er überleben. Und so werden Bowen und die Feuer speiende, fliegende und mit Mario Adorfs Stimme sprechende Echse Freunde. Gemeinsam nehmen sie den Kampf mit dem bösen König Einon auf - in Rob Cohens ("Daylight") mystischem Dark-Age-Epos "Dragonheart". Dennis Quaid gibt als Ritter ohne Furcht und Tadel, der unerschrocken gegen Drachen, Dämonen und despotische Herrscher kämpft, eine stattliche Figur ab. David Thewlis ist ein charismatischer Bösewicht. Weitere Rollen in der 60-Millionen-Dollar-Produktion aus dem Jahre 1996 spielen Pete Postlethwaite, Dina Meyer und Julie Christie.

"Tarzan und Jane" (ORF-Premiere) am Montag, dem 1. Jänner, um 17.50 Uhr in ORF 1: Lord Greystoke (Casper Van Dien) sagt Hals über Kopf die Hochzeit mit seiner Verlobten Jane (Jane March) ab. Der Skandal in der Londoner Gesellschaft ist groß. Beinah so groß wie Greystokes Heimweh. Trotz seiner Liebe zu Jane muss er dorthin zurück, wo Affen ihn einst als gestrandetes Waisenkind aufzogen. Tarzan, wie ihn die Eingeborenen in Afrika nennen, kommt gerade recht: Auf der Suche nach der verlorenen Stadt Opar zieht der Forscher Nigel Ravens (Steven Waddington) brandschatzend durch den Dschungel und rottet ganze Stämme und Tierarten aus. Während Tarzan noch überlegt, wie er ihm Einhalt gebieten kann, naht unerwarteter Besuch: Jane hat den sicheren Hort der feinen Gesellschaft verlassen, um ihrem tierlieben Göttergatten in spe nahe sein zu können. War Casper Van Dien ("Starship Troopers") in Tim Burtons Kostümhorror "Sleepy Hollow" im langen Mantel und fein zugeknöpft zu sehen, tauscht er unter der Regie von Carl Schenkel in "Tarzan und Jane" 1998 den maßgeschneiderten Anzug gegen den viel bequemern Lendenschurz. Ein effektgeladenes Abenteuerspektakel für die ganze Familie mit prachtvollen Landschaftsbildern.

"Flubber" (Fernseh-Premiere) am Montag, dem 1. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF 1: Der intelligente Wackelpudding zu Neujahr - grasgrün, quick-dynamisch, sympathisch und ein Rhythmusgefühl wie Fred Astaire - das ist "Flubber". Der zerstreute Chemieprofessor Phillip Brainard (Robin Williams) schafft die absolute Sensation: Bei einem seiner chaotischen Experimente hat er zufällig den "Flying Rubber" - kurz:
"Flubber" - entdeckt. Diese giftgrüne, quietschvergnügte Masse bringt alles, was sie berührt, zum Fliegen. Sofort macht sich eine Horde fieser Gauner auf die Jagd nach dem glitschigen Wundergummi. Doch damit nicht genug: Brainards hinterhältiger Nebenbuhler Wilson Croft (Christopher McDonald) will sich zudem auch noch dessen Verlobte Sara (Marcia Gay Harden) unter den Nagel reißen. Garant für beste Familienunterhaltung: Robin Williams ("Mrs. Doubtfire") und die atemberaubenden grünen Spezialeffekte von "Industrial Light & Magic" aus der Trickkiste von Georg Lucas ("Star Wars").
"Money Train" am Mittwoch, dem 3. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF 1:
Wesley Snipes und Woody Harrelson als ungleiche Brüder in einem rasanten Actionfilm: John und Charlie sind ein unschlagbares Cop-Team der New Yorker U-Bahn-Wache. Jedenfalls so lange, bis Charlie eines Tages die Nerven verliert. Wegen Missachtung der Dienstvorschriften wird er entlassen. Dabei muss Charlie eben jetzt seine horrenden Spielschulden zurückzahlen. Völlig verzweifelt überfällt er den unterirdischen Geldtransporter, den berüchtigten "Money Train". Regisseur Joseph Ruben ("Der Feind in meinem Bett", "Das zweite Gesicht") hat mit "Money Train" 1995 ein explosives Buddy-Movie in bester "Lethal Weapon"-Manier in Szene gesetzt. Wesley Snipes ("Mord im Weißen Haus", "Auf der Jagd") und Woody Harrelson ("Ein unmoralisches Angebot", "Hi-Lo Country"), die bereits in "Weiße Jungs bringen’s nicht" ihr Talent als spruchstarkes Duo unter Beweis stellten, bauen diese Rolle hier noch weiter aus. Unterstützt werden sie dabei von der hinreißenden Jennifer Lopez ("Anaconda", "Out of Sight"), von Robert Blake, Chris Cooper und Joe Grifasi.

"Alien - Die Wiedergeburt" (Fernseh-Premiere) am Montag, dem 1. Jänner, um 21.45 Uhr in ORF 1: Ellen Ripley alias Sigourney Weaver, vor 200 Jahren ins Jenseits befördert, lebt: Als Mutter eines Aliens dient sie skrupellosen Wissenschaftlern als Forschungsobjekt in einer Raumkapsel. Sie verbündet sich mit einem Haufen Schmugglern und kämpft wie wild gegen böse Monster und Menschen. Jean-Pierre Jeunet ("Delicatessen") inszeniert 1997 ein tricktechnisch aufwendiges Spektakel in imposanter Kulisse und greift äußerst effektvoll Versatzstücke aus den vorangegangenen "Alien"-Filmen auf, fügt eine atemberaubende Unterwasserverfolgungsjagd im Innern eines Raumschiffs sowie die frischgeschlüpfte Alien-Ripley-Mutation hinzu.

"Absolute Power" am Freitag, dem 5. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF 1:
Sie bedrohen sein Leben, sie entführen seine Tochter. Dirty Harry hätte sie einfach erschossen. Aber Luther Whitney alias Clint Eastwood ist kein Mann der Gewalt. Zumindest war er es nicht, bis die Männer in den dunklen Anzügen kamen. Sie treiben den alten Mann so weit, dass die Rache des Dirty Luther keine Grenzen kennt. Nachdem er mit "Die Brücken am Fluss" erfolgreich einen Liebesroman adaptiert hatte, kehrte Hollywood-Veteran Clint Eastwood 1997 in seiner 19. Regiearbeit wieder zu dem Genre zurück, in dem er sich zu Hause fühlt, dem klassischen Thriller. Handwerklich perfekt, geradlinig und spannend inszeniert, bietet diese brisante Politstory Unterhaltung auf höchstem Niveau: ein Meilenstein des Genres, Suspense-Thriller im Hitchcock-Format.

"Sieben Jahre in Tibet" (ORF-Premiere) am Samstag, dem 6. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF 1: Golden-Globe-Gewinner Brad Pitt ("Twelve Monkeys") als österreichischer Berg-Exzentriker Heinrich Harrer im Herbst 1939. Der verbissene Alpinist (Brad Pitt) startet zu einer groß angelegten Himalaja-Expedition. In den Wirren des Zweiten Weltkriegs gerät das gesamte Team kurz vor dem Gipfelsieg am Nanga Parbat in britische Gefangenschaft. Mit letzter Kraft erreicht er die Grenzen Tibets. Dort wird die Freundschaft mit dem jungen Dalai Lama Harrers Leben von Grund auf ändern. Jean-Jacques Annauds Epos des Jahres 1997 beeindruckt durch atemberaubende Natur- und Landschaftsbilder und erfreute auch den Dalai Lama. Mit David Thewlis ("Big Lebowski") als Harrers Alpinkollege Peter Aufschnaiter.

"Jackie Brown" (Fernseh-Premiere) am Samstag, dem 6. Jänner, um 22.25 Uhr in ORF 1: Quantin Tarrantino ("Pulp Fiction") holt Blaxploitation-Queen Pam Grier ("Foxy Brown") aus der Versenkung: Die Stewardess Jackie Brown hat für den Waffenschieber Ordell Robbie (Samuel L. Jackson) wieder einmal Schwarzgeld über die mexikanische Grenze geschmuggelt. Jetzt ist ihr die Polizei auf die Schliche gekommen. Bei der nächsten Übergabe soll Jackie ihren Auftraggeber ans Messer liefern, andernfalls kommt sie ins Gefängnis. Doch die smarte Dame verfolgt einen tollkühnen Plan. Mit Hilfe des Kautionsmaklers Max Cherry (Robert Forster) beginnt Jackie alle Beteiligten gegeneinander auszuspielen - und lieferte damit 1997 eine atmosphärisch-amüsante Tour de Force durch die siebziger Jahre inklusive Kultsoundtrack.

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