Stenzel: Französische Führung in Nizza war keine glanzvolle

EP-Abgeordnete betont Wichtigkeit des "Post-Nizza-Prozesses"

Wien, 15. Dezember 2000 (ÖVP-PD) - Kritik an der französischen Vorsitzführung in Nizza übte heute, Freitag, die österreichische Delegationsleiterin im Europaparlament, MdEP Ursula Stenzel, in einer Pressekonferenz in Wien. Gleichzeitig hob sie die Bedeutung des Folge-Prozesses nach Nizza hervor.

Stenzel: "Die französische Vorsitzführung war keine glanzvolle. Es gab viele Ungereimtheiten und Fehler, die durch innenpolitische Probleme Frankreichs verursacht worden waren."

Die VP-Delegationsleiterin im Europa-Parlament betonte die Wichtigkeit des "Post-Nizza-Prozesses". Stenzel: "Eine Reform der Aufgabenteilung in der EU ist dringend vorzunehmen. Wir müssen die Subsidarität mit Leben erfüllen, die Verträge vereinfachen und die Frage einer Verfassung der EU endgültig klären." Gleichzeitig wandte sich die Delegationsleiterin aber gegen eine Ablehnung des Vetrags von Nizza. Stenzel abschließend: "Der Vertrag von Nizza ist eine wichtige Basis für die EU-Erweiterung. Eine Ablehnung dieses Vertrags wäre ein negatives Signal an die Erweiterungskandidaten und würde die falschen Kräfte in der EU stärken."

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