• 15.12.2000, 15:55:20
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  • OTS0273

Stenzel: Französische Führung in Nizza war keine glanzvolle=

EP-Abgeordnete betont Wichtigkeit des "Post-Nizza-Prozesses"

Wien, 15. Dezember 2000 (ÖVP-PD) -Kritik an der französischen
Vorsitzführung in Nizza übte heute, Freitag, die österreichische
Delegationsleiterin im Europaparlament, MdEP Ursula Stenzel, in einer
Pressekonferenz in Wien. Gleichzeitig hob sie die Bedeutung des
Folge-Prozesses nach Nizza hervor.

Stenzel: "Die französische Vorsitzführung war keine glanzvolle. Es
gab viele Ungereimtheiten und Fehler, die durch innenpolitische
Probleme Frankreichs verursacht worden waren."

Die VP-Delegationsleiterin im Europa-Parlament betonte die
Wichtigkeit des "Post-Nizza-Prozesses". Stenzel: "Eine Reform der
Aufgabenteilung in der EU ist dringend vorzunehmen. Wir müssen die
Subsidarität mit Leben erfüllen, die Verträge vereinfachen und die
Frage einer Verfassung der EU endgültig klären." Gleichzeitig wandte
sich die Delegationsleiterin aber gegen eine Ablehnung des Vetrags
von Nizza. Stenzel abschließend: "Der Vertrag von Nizza ist eine
wichtige Basis für die EU-Erweiterung. Eine Ablehnung dieses Vertrags
wäre ein negatives Signal an die Erweiterungskandidaten und würde die
falschen Kräfte in der EU stärken."

Rückfragehinweis: Österreichische Volkspartei

Presse- und Kommunikationsabteilung
www.oevp.at
Tel.: (01) 40126-420

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