Gemeinsam gegen "Russisches Roulette" mit Tabletten

Gesundheitsbezogene und strafrechtliche Maßnahmen aufeinander abstimmen

Dornbirn (VLK) - Sinnvolle drogenpolitische Maßnahmen
können nur verwirklicht werden, wenn gesundheitsbezogene und strafrechtliche Maßnahmen aufeinander abgestimmt zum Einsatz kommen. Deshalb sind im Vorfeld des Techno-Clubbings "The
Tribe" (morgen, Samstag, im Bregenzer Festspielhaus)
Vertreter des Veranstalters, der Exekutive, des Landes, der Drogenberatungsstelle "Die Fähre" und der Suchtprophylaxe-Werkstatt SUPRO zusammen gekommen, um gemeinsame
Möglichkeiten drogenspezifischer Information und Beratung für
die Besucher sowie den Einsatz exekutiver Maßnahmen gegen Drogenverteiler zu besprechen. ****

In den gemeinsamen Bemühungen bleiben die jeweils unterschiedlichen Aufgabenstellungen von Prävention, Beratung
und Exekutive gewahrt, die verschiedenen Maßnahmen sind
unabhängig voneinander. "Die Informations- und
Beratungsangebote vor Ort sind kostenlos und anonym, der
Schwerpunkt polizeilicher Maßnahmen richtet sich gegen den Drogenhandel", sagte der Drogenkoordinator des Landes
Vorarlberg, Thomas Boss, heute, Freitag, in Dornbirn vor Journalisten.

Boss unterstrich auch die besondere Gefahr von Ecstacy-Tabletten, die in den letzten Jahren zum zentralen
Drogenproblem in der Techno-, Disco- und Nightlifeszene
geworden sind. Die Einnahme solcher Tabletten komme einem "Russischen Roulette" gleich. "Es werden alle möglichen Mischpräparate angeboten. Meistens wissen nicht einmal die
Dealer, was sie genau verkaufen. Wer diese Tabletten
schluckt, geht daher ein unkalkulierbares Risiko ein. Zu den Folgewirkungen von Ecstacy zählen Schädigungen des zentralen Nervensystems, die möglicherweise irreparabel sind. Ecstacy
spielt in der gleichen Liga wie die harten Drogen Heroin und Kokain", so Boss.
(gw,nvl)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Redaktion/Chef vom Dienst
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664 625 56 68 oder 625 56 67
email: presse@vlr.gv.at
http://www.vorarlberg.at

Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL