Gradwohl zu Bundesforste: Prinzhorn-Hilfe für Bauern ist großer ökonomischer Unsinn

Wien (SK) "Jetzt wird endlich der 'Marshallplan' von Prinzhorn für die Bauern bekannt, die unterstützt mit Mitteln des Bundes die Bundesforste zerschlagen sollen", sagte SPÖ-Agrarsprecher Heinz Gradwohl zur Aussage des Zweiten Nationalratspräsidenten Prinzhorn, dass die Bauern zum Ankauf der Wälder günstige Kredite vom Bund erhalten sollen.
"Selten hörte man einen größeren ökonomischen Unsinn. Zuerst zwingt man die Bundesforste Wälder zu verkaufen, um ihnen drei Milliarden Schilling abzuknöpfen, und dann stellt die Regierung selbst die Mittel zur Verfügung, damit die drei Milliarden überhaupt erlöst werden können", sagte Gradwohl am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Forstwirtschaftlich, betriebswirtschaftlich und volkswirtschaftlich wäre es wesentlich vernünftiger von diesem "ideologisch" motivierten Zerschlagungsplan der Bundesforste abzulassen, damit einerseits das Unternehmen nicht gefährdet wird, damit die Wasserreserven nicht verschleudert werden und damit die Naturschutzfunktion wie auch die frei Begehbarkeit des Waldes erhalten bleibe, so Gradwohl. Es stelle sich aber auch "die Frage, ob Prinzhorn mit diesem 'bauernschlauen' Vorschlag nicht in erster Linie von den großindustriellen FOPs (Friends of Prinzhorn) ablenken will, die gewiss schon das eine oder andere günstige Schnäppchen für eine Eigenjagd im Auge haben". (Schluss) ns

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