Sander: Gleichbehandlungsgesetz nur Schmalspurvariante

Wiener Grüne zum Gleichbehandlungsgesetz

Wien (Grüne) - "Obwohl es ein Schritt in die richtige Richtung
ist, fehlt es dem Wiener Gleichbehandlungsgesetz nach wie vor an Substanz", so kommentiert die Frauensprecherin der Wiener Grünen, Jutta Sander, die Novellierung des Gesetzes in der heutigen Landtagsitzung. Sander begrüßt die Einführung einer 50prozentigen Frauenförderungsquote. "Damit erfüllt das Land Wien eine jahrelange Forderung der Grünen", so die Frauensprecherin. Die Grünen vermissen allerdings eine klare Kompetenzregelung und eine Aufwertung für die sogenannten Kontaktfrauen.

Nach Ansicht der Grünen sollten diese Frauen gewählt werden und nicht vom Gutwill der Stadträtin abhängen. Sander: "So bleibt dieses Instrument ein zahnloser Tiger. Ein wirksames Gleichbehandlungsgesetz braucht klare Sanktionsmöglichkeiten wenn die gesetzlichen Vorgaben und die Frauenförderungspläne nicht eingehalten werden." Die Grünen erinnern, dass trotz zahlreicher Bewerbungen von Frauen in leitenden Positionen trotzdem nur Männer sitzen. "Faktum ist, dass trotz Gleichbehandlungsgesetz von 71 Wiener Magistratsabteilungen gerade 6 von Frauen geleitet werden", so die Frauensprecherin abschließend.

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