LENTSCH: FÜR MEHR TRANSPARENZ BEI SPITALSFINANZEN

Wien, 14. Dezember 2000 (ÖVP-PK) "Das AKH mit seinen Universitätskliniken ist für die gesamte Ostregion Österreichs von besonderer Bedeutung. Daher muss eine transparente und überschaubare Finanzgebarung gewährleisten, dass die medizinischen Leistungen nicht von Misswirtschaftsvorwürfen überlagert werden." Mit diesen Worten sprach sich ÖVP-Abg. Edeltraud Lentsch heute, Donnerstag, im Nationalrat dafür aus, die Endabrechnung des Wiener AKHs durch den Rechnungshof prüfen zu lassen. ****

Seit Einführung der leistungsorientierten Krankenhausfinanzierung im Jahr 1997 ist laut Lentsch klar geworden, dass mit organisatorischen Maßnahmen allein die Kostenexplosion im Gesundheitsbereich nicht in den Griff zu bekommen ist. Die medizinischen Leistungen bzw. Standards nehmen erfreulicherweise an Qualität und Wirkung rasant zu, doch dies führe auch zu höheren Kosten, die abgedeckt werden müssen, so Lentsch. Man werde von den Bürgern allerdings nur dann höhere Eigenleistungen oder Versicherungsbeiträge verlangen können, wenn jedweder Verdacht der Misswirtschaft beseitigt ist.

Ausdrücklich lobte die burgenländische Abgeordnete die Arbeit der Spitalsärzte und des Pflegepersonals. "Es gibt keinen Grund, die Mitarbeiter in den österreichischen Spitälern in irgendeiner Weise zu verdächtigen", erklärte Lentsch wörtlich. Es liege vielmehr an der Politik, die Rahmenbedingungen vorzugeben, unter denen so große Einrichtungen wie das Allgemeine Krankenhaus zu arbeiten haben. Um diese Rahmenbedingungen sinnvoll bestimmen zu können, sei eine Prüfung durch den Rechnungshof für alle Beteiligten die beste Richtschnur, erklärte Abgeordnete Lentsch. (Schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK/ÖVP-PK