ORF-Übertragung: "Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2001" reich an optischen Höhepunkten

Ballettfilm "Lanners Traumtänze" in der Pause

Wien (OTS) - Am ersten Tag jedes neuen Jahres schickt der ORF
seinen wohl charmantesten Gruß in die Welt: die Live-Übertragung des "Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker" aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. 2001 steht am Montag, dem 1. Jänner, erstmals Nikolaus Harnoncourt am Dirigentenpult des traditionsreichen Konzerts, das diesmal nicht nur der Strauß-Familie gewidmet ist, sondern auch dem Jubilar des nächsten Jahres eine musikalische Reverenz erweist: Joseph Lanner. Er wurde im April 1801 geboren, also nach dem Jahreswechsel vor 200 Jahren. Dass auch die ORF-Übertragung wieder reich an optischen Höhepunkten ist, davon konnten sich die aus dem In- und Ausland zahlreich erschienenen Gäste gestern, Mittwoch im Haus der Musik überzeugen. Die ORF-TV-Kulturabteilung hatte gemeinsam mit Warner Classics Austria zur Präsentation des eindrucksvollen Programms rund um das Neujahrskonzert 2001 geladen.

ORF-TV-Kulturchefin Dr. Haide Tenner: "Seit 42 Jahren überträgt der ORF das 'Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker'. Dabei wurde ein Standard erreicht, um den uns viele Fernsehstationen auf der ganzen Welt beneiden. Die Botschaft der Wiener Philharmoniker ist, Musik in die Welt zu tragen, und der ORF hilft, diese Botschaft zu vermitteln." Die Details zum Konzertprogramm präsentierte Dr. Clemens Hellsberg, Vorstand der Wiener Philharmoniker. Stardirigent Nikolaus Harnoncourt verspricht ein 'Konzertereignis ohne Walzerseligkeit'."

Diesmal zeigt der ORF während des Konzerts zwei bezaubernde Balletteinlagen. Zur "Harlekin-Polka" von Josef Strauß tanzen 25 Eleven der Ballettschule der Wiener Staatsoper auf der Feststiege des Wiener Burgtheaters. Die Polka mazur "Der Kobold" von Johann Strauß interpretiert der erste Solotänzer des Pariser Opernballetts, Manuel Legris in den Räumlichkeiten der französischen Botschaft in Wien. Der französische Botschafter, Jean Cadet, hat erstmals Dreharbeiten in diesem repräsentativen Ambiente zugestimmt. Für die Choreographien zeichnet Renato Zanella, Ballettchef der Wiener Staatsoper verantwortlich, die Kostüme stammen von Jordi Roig und Annette Beaufays. Zur Polka "Vergnügungszug" zeigt der ORF ein "Pas de deux" historischer Dampflokomotiven und während des Walzers "Die Schönbrunner" imperiale Bilder von Schloss Schönbrunn. Zur traditionellen Zugabe, dem Donauwalzer sind stimmungsvolle Aufnahmen des Donaustroms, aufgenommen von Kamerakünstler Georg Riha, zu sehen.

Die Bildregie führt bei dieser Koproduktion von ORF, ZDF und NHK wie in den vergangenen Jahren Brian Large, zweifacher Träger des begehrten Emmy-Awards und einer der weltbesten TV-Regisseure. Ernst Grissemann wird das Konzert präsentieren, das der ORF wieder auf vier Kontinente überträgt. Bisher haben 38 Länder eine Übernahme fix zugesagt, 19 davon übertragen live.
In Ö1 ist das Konzert ab 11.15 Uhr zu hören. ORF 2 stimmt bereits ab 10.50 Uhr mit einen "Auftakt zum Neujahrskonzert" auf das musikalische Ereignis ein.

ORF-Pausenprogramm:
Seit 1991 werden beide Teile des Neujahrskonzerts übertragen und seitdem wird in der ca. 25-minütigen Konzertpause ein eigens für diesen Anlass gestaltetes Programm gezeigt. "Der Pausenfilm muss auch ohne Worte verständlich sein, da auch dieser weltweit gesehen wird", kommentiert Kulturchefin Dr. Haide Tenner die Vorgabe für die Gestaltung. Am 1. Jänner 2001 lädt der Ballettfilm "Lanners Traumtänze" die Zuseher zu einer romantischen Zeitreise durch Wien ein. Der Film basiert auf der Erzählung "Cardillac" von E. T. A. Hoffmann. Das Wien des Biedermeier, die romantischen Motive der Erzählung und farbenprächtige Kostüme spielen eine Hauptrolle in dem Film von Jochen Ulrich, dem Choreografen und neuen Ballettdirektor am Tiroler Landestheater in Innsbruck. Zur besten Musik von Joseph Lanner erzählen sechzehn Tänzer der Wiener Staatsoper und drei Gasttänzer aus dem ehemaligen Kölner Tanzforum tänzerisch die Geschichte des Juweliers Cardillac und der traumhaften Wirkung, die seine kostbaren Schmuckstücke auf die jeweiligen Träger haben. Regie führte Anton Reitzenstein, die Kostüme entwarf Bjanca Ursulov. Die Musikeinspielungen stammen vom Ensemble Wien. Die kleine musikalische Quartett-Besetzung steht dabei in bewusstem Gegensatz zu dem großen Orchesterklang der beiden Teile des "Neujahrkonzerts der Wiener Philharmoniker".

(Foto via APA!)

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