- 12.12.2000, 13:52:46
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Dirnberger: Entscheidung Haupts gegen Ambulanzgebühr ist richtig
20%iger Selbstbehalt beim Arztbesuch wäre grober Vertrauensbruch und schwere Belastung
Wien (OTS) - Als richtige Entscheidung von Sozialminister Haupt
bezeichnet heute AK-Vizepräsident Dirnberger (ÖAAB) dessen
Entscheidung, auf die Ambulanzgebühr beim Besuch von Zahnambulatorien
der Krankenkassen zu verzichten.
Dirnberger: "Die Arbeiterkammer hat sich auf meine Initiative hin
immer für die Zahnambulatorien der Krankenkassen stark gemacht, weil
dort kostengünstig und zugleich kostendeckend Zahnbehandlung gemacht
wird. Eine wichtige Funktion der Zahnambulatorien ist auch die
kostensenkende Konkurrenz zu den niedergelassenen Zahnärzten, die für
ihre Leistungen, insbesonders bei den Zahnkronen, oft abenteuerlich
hohe Honorare verlangen. Auch können mit den Zahnambulatorien viele
Patienten im Land gehalten werden, die sonst nach Ungarn oder in die
Slowakei um die dortigen, billigen Zahnkronen fahren. Somit erhalten
die Zahnambulatorien wichtige Kaufkraft im Inland."
Hoffentlich setzen sich Haupt und Rasinger in FP und VP durch
Er, Dirnberger, hoffe auch, dass sich Haupt und ÖVP-
Gesundheitssprecher Erwin Rasinger in ihren Parteien mit dem
Widerstand gegen die Einführung eines 20% Selbstbehaltes beim
Arztbesuch durchsetzen. "Die Bevölkerung hat heute schon unter der
hohen Selbstbehalten, wie z.B. Rezeptgebühren, Taggeldgeld und
Ambulanzgebühren im Krankenhaus zu leiden. Weitere Belastungen sind
nicht mehr akzeptabel, das dürften auch Haupt und Rasinger im
Gegensatz zu ÖVP-Sozialsprecher Feurstein erkannt haben", sagt
Dirnberger den beiden Gesundheitspolitikern Unterstützung aus der AK
zu.
Rückfragehinweis: AK-Vizepräsident
Alfred Dirnberger
Tel: 01/58883/1706
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