Dirnberger: Entscheidung Haupts gegen Ambulanzgebühr ist richtig

20%iger Selbstbehalt beim Arztbesuch wäre grober Vertrauensbruch und schwere Belastung

Wien (OTS) - Als richtige Entscheidung von Sozialminister Haupt bezeichnet heute AK-Vizepräsident Dirnberger (ÖAAB) dessen Entscheidung, auf die Ambulanzgebühr beim Besuch von Zahnambulatorien der Krankenkassen zu verzichten.

Dirnberger: "Die Arbeiterkammer hat sich auf meine Initiative hin immer für die Zahnambulatorien der Krankenkassen stark gemacht, weil dort kostengünstig und zugleich kostendeckend Zahnbehandlung gemacht wird. Eine wichtige Funktion der Zahnambulatorien ist auch die kostensenkende Konkurrenz zu den niedergelassenen Zahnärzten, die für ihre Leistungen, insbesonders bei den Zahnkronen, oft abenteuerlich hohe Honorare verlangen. Auch können mit den Zahnambulatorien viele Patienten im Land gehalten werden, die sonst nach Ungarn oder in die Slowakei um die dortigen, billigen Zahnkronen fahren. Somit erhalten die Zahnambulatorien wichtige Kaufkraft im Inland."

Hoffentlich setzen sich Haupt und Rasinger in FP und VP durch

Er, Dirnberger, hoffe auch, dass sich Haupt und ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger in ihren Parteien mit dem Widerstand gegen die Einführung eines 20% Selbstbehaltes beim Arztbesuch durchsetzen. "Die Bevölkerung hat heute schon unter der hohen Selbstbehalten, wie z.B. Rezeptgebühren, Taggeldgeld und Ambulanzgebühren im Krankenhaus zu leiden. Weitere Belastungen sind nicht mehr akzeptabel, das dürften auch Haupt und Rasinger im Gegensatz zu ÖVP-Sozialsprecher Feurstein erkannt haben", sagt Dirnberger den beiden Gesundheitspolitikern Unterstützung aus der AK zu.

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