• 05.12.2000, 17:19:26
  • /
  • OTS0330

Bösch: "Kampf den Drogen - Schutz der Jugend"

"Erschreckende Zuwachsraten in der Höhe von 60% in Vorarlberg"

Wien, 2000-12-05 (fpd) - Der freiheitliche Abgeordnete und
stellvertretende FPÖ-Landesparteiobmann von Vorarlberg, Dr. Reinhard
E. Bösch, erklärte heute, daß der Kampf gegen die organisierte
Kriminalität, gegen Drogen und das Schlepperunwesen mit verstärkten
Mitteln geführt werden müsse. ****

Dazu bestehe leider begründeter Anlaß: Gemäß dem jüngsten Bericht des
Bundesministeriums für Inneres stieg die Anzahl wegen
Suchtgiftdelikte angezeigter Personen im vergangenen Jahr in
Vorarlberg um über 60%. Erschreckend sei, daß diese Zuwachsrate mit
Abstand die höchste in ganz Österreich sei. Damit sei Vorarlberg
trauriger Rekordhalter in der Suchtgiftkriminalität. Die
Bundesregierung habe sich jedoch entschlossen, dieser speziell für
die österreichische Jugend so gefährlichen Kriminalität
entgegenzuwirken.

Noch bedrückender scheine die Lage angesichts der internationalen
Entwicklung des Drogenhandels. Laut Angaben des Generalsekretariates
der Internationalen Kriminalpolizeilichen Organisation steige die
Globalisierung des internationalen Drogenschmuggels weiter, wobei
sich die Verbrecherbanden eines immer höheren Organisationsgrades
bedienen würden. Besonders dramatisch sei die Lage bei der härtesten
Droge Heroin, wovon letztes Jahr in Europa die Rekordmenge von über
zwölf Tonnen sichergestellt wurde. Der Heroinhandel sei weiterhin
fest in der Hand türkischer Schmugglerbanden, die in letzter Zeit
allerdings vermehrt mit nigerianischen Drogendealern kooperieren
würden.

Kompromißlose Bekämpfung des Drogenhandels durch Ausnützung aller
gesetzlichen Möglichkeiten und entsprechender personeller Ausstattung
der Exekutive sei daher oberstes Gebot der Stunde. Wichtig dabei sei
auch die Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit, um den
Schmugglern und Dealern das Handwerk zu legen. Die Freiheitlichen
würden hier mit aller Schärfe gegen jene vorgehen, die speziell die
österreichische Jugend gefährdeten, betonte Bösch abschließend.
(Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

Tel.: (01) 40 110 /5491

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFC/NFC

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel