- 05.12.2000, 15:55:25
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- OTS0303
Weiter großes Interesse an "Taxi Orange"=
Wien (OTS) - "Taxi Orange" ist seit 30. November 2000 vorbei, das
Interesse an der ORF-Reality-Show ist dennoch nach wie vor groß. Zu
einigen Themenbereichen werden immer wieder Fragen gestellt - auch
von Printjournalisten. Dazu informiert der ORF:
Der Sieger der Sendung, Max Schmiedl, ist - wie bereits in der ersten
Sendung bekannt gegeben wurde - von Beruf Schauspieler. Sein Beruf
war für seine Mitwirkung in der Sendung "Taxi Orange" nicht
ausschlaggebend. Er war nicht als Schauspieler engagiert, sondern war
- genauso wie alle anderen - Kandidat. Er hat kein Honorar bezogen
und hat keine Verhaltensregeln für die Sendung erhalten (abgesehen
von den bekannten und für alle gleichermaßen gültigen
Kandidatenregeln). Dazu Max Schmiedl: "Ich war ein Kandidat wie alle
anderen und war im Kutscherhof kein Schauspieler. Ich habe mich so
verhalten, wie ich es in dem jeweiligen Augenblick fühlte und für
richtig gehalten habe."
Das belgische Transportunternehmen "Taxi Orange" hat diesen Namen in
den Beneluxstaaten schützen lassen, ein Umstand, der dem ORF nach
einer europaweiten Markenrecherche bekannt war. Da ORF 1 in Belgien
nicht zu empfangen ist, ergeben sich keine rechtlichen Probleme.
Allerdings hat der ORF beim Verkauf der Weltvertriebsrechte des
Formates an KirchMedia eine Einschränkung bezüglich dieser Länder zum
Vertragsbestandteil gemacht. In Belgien, den Niederlanden, Luxemburg
und auch in Schweden darf die Sendung nicht "Taxi Orange" heißen. Das
Brüsseler "Taxi Orange" war im Übrigen Teil des ORF-Finales vom 30.
November: Der Fahrer des Autos übermittelte dem ORF eine
Video-Grußbotschaft an die Sendung.
Die Psychologin Dr. Doris Bach führte den psychologischen Test vor
dem Einzug der Kandidaten durch und steht derzeit für Nachbetreuung
zur Verfügung. Während der Sendung hatte sie nur wenig Kontakt mit
den Kandidaten, konkret zum Beispiel beim Tod von Lindas Pferd oder
bei Silkes Panikattacken. Jeder Kontakt von Dr. Bach mit den
Kandidaten kam nur auf ausdrücklichen Wunsch dieser zu Stande. Sie
hatte vom ORF keinen wie immer gearteten Auftrag, in Gesprächen etwas
Konkretes über die Kandidaten herauszufinden. Ihre Unterhaltungen mit
den Kandidaten fanden unter vier Augen statt. Dazu Dr. Doris Bach:
"Ich unterliege der Schweigepflicht. Auch dem ORF gegenüber."
Mit der Auswertung der Anrufe bei der "Taxi Orange"-Voting-Hotline
wurde vom ORF die Firma Teleworld beauftragt, mit der der ORF seit
langem zusammenarbeitet. Die Ergebnisse der Telefonabstimmungen
wurden nicht verändert oder manipuliert. Der ORF hat die Auswertung
exakt so bekannt gegeben, wie sie von der Firma Teleworld übermittelt
wurden. Michael Walter, Geschäftsführer der Firma Teleworld: "Beim
Finale habe ich persönlich die Daten abgefragt. Wir haben die Sendung
nachträglich auf Video kontrolliert: Jede einzelne Zahl wurde exakt
so auf Sendung bekannt gegeben, wie sie an den ORF weitergegeben
wurde." Die Firma Teleworld gehört europaweit zu den größten
Anbietern von Telekommunikationsdienstleistungen und arbeitet auch
mit Fernsehanstalten in Deutschland und der Schweiz zusammen.
Rückfragehinweis: ORF-Pressestelle
Stefanie Groiß
(01) 87878 - DW 13946
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