Weiter großes Interesse an "Taxi Orange"

Wien (OTS) - "Taxi Orange" ist seit 30. November 2000 vorbei, das Interesse an der ORF-Reality-Show ist dennoch nach wie vor groß. Zu einigen Themenbereichen werden immer wieder Fragen gestellt - auch von Printjournalisten. Dazu informiert der ORF:
Der Sieger der Sendung, Max Schmiedl, ist - wie bereits in der ersten Sendung bekannt gegeben wurde - von Beruf Schauspieler. Sein Beruf war für seine Mitwirkung in der Sendung "Taxi Orange" nicht ausschlaggebend. Er war nicht als Schauspieler engagiert, sondern war - genauso wie alle anderen - Kandidat. Er hat kein Honorar bezogen und hat keine Verhaltensregeln für die Sendung erhalten (abgesehen von den bekannten und für alle gleichermaßen gültigen Kandidatenregeln). Dazu Max Schmiedl: "Ich war ein Kandidat wie alle anderen und war im Kutscherhof kein Schauspieler. Ich habe mich so verhalten, wie ich es in dem jeweiligen Augenblick fühlte und für richtig gehalten habe."

Das belgische Transportunternehmen "Taxi Orange" hat diesen Namen in den Beneluxstaaten schützen lassen, ein Umstand, der dem ORF nach einer europaweiten Markenrecherche bekannt war. Da ORF 1 in Belgien nicht zu empfangen ist, ergeben sich keine rechtlichen Probleme. Allerdings hat der ORF beim Verkauf der Weltvertriebsrechte des Formates an KirchMedia eine Einschränkung bezüglich dieser Länder zum Vertragsbestandteil gemacht. In Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und auch in Schweden darf die Sendung nicht "Taxi Orange" heißen. Das Brüsseler "Taxi Orange" war im Übrigen Teil des ORF-Finales vom 30. November: Der Fahrer des Autos übermittelte dem ORF eine Video-Grußbotschaft an die Sendung.

Die Psychologin Dr. Doris Bach führte den psychologischen Test vor dem Einzug der Kandidaten durch und steht derzeit für Nachbetreuung zur Verfügung. Während der Sendung hatte sie nur wenig Kontakt mit den Kandidaten, konkret zum Beispiel beim Tod von Lindas Pferd oder bei Silkes Panikattacken. Jeder Kontakt von Dr. Bach mit den Kandidaten kam nur auf ausdrücklichen Wunsch dieser zu Stande. Sie hatte vom ORF keinen wie immer gearteten Auftrag, in Gesprächen etwas Konkretes über die Kandidaten herauszufinden. Ihre Unterhaltungen mit den Kandidaten fanden unter vier Augen statt. Dazu Dr. Doris Bach:
"Ich unterliege der Schweigepflicht. Auch dem ORF gegenüber."

Mit der Auswertung der Anrufe bei der "Taxi Orange"-Voting-Hotline wurde vom ORF die Firma Teleworld beauftragt, mit der der ORF seit langem zusammenarbeitet. Die Ergebnisse der Telefonabstimmungen wurden nicht verändert oder manipuliert. Der ORF hat die Auswertung exakt so bekannt gegeben, wie sie von der Firma Teleworld übermittelt wurden. Michael Walter, Geschäftsführer der Firma Teleworld: "Beim Finale habe ich persönlich die Daten abgefragt. Wir haben die Sendung nachträglich auf Video kontrolliert: Jede einzelne Zahl wurde exakt so auf Sendung bekannt gegeben, wie sie an den ORF weitergegeben wurde." Die Firma Teleworld gehört europaweit zu den größten Anbietern von Telekommunikationsdienstleistungen und arbeitet auch mit Fernsehanstalten in Deutschland und der Schweiz zusammen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Stefanie Groiß
(01) 87878 - DW 13946

ORF-Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK/GOK